Neue Autos braucht das Land

Dreibein hat Angst um seinen Geldbeutel, wenn die Bundesregierung ein neues Steuermodell für Autos plant. Die etablierten deutschen Autobauer jammern wie immer vorbeugend, wenn sie umwelttechnisch mal in die Pötte kommen und ihre eigenen Versprechungen halten sollen. Erwin Huber hat scheinbar Angst um seinen protzigen Dienstwagen und sieht die Deutschen schon als „Nation der Kleinwagenfahrer„.

Ganz Deutschland leidet also an automobiler Depression. Ganz Deutschland? Nein, eine kleine Firma im bayerischen München trotzt dem Wehgesang und kündigt für 2009 ein Auto mit 1,5 Liter/100 km an, das mit gerade 20 PS trotzdem 160 km/h macht. Wem die 20 PS abschrecken, für den wird es ein 50 PS Modell geben, das dann 220 km/h fahren soll. Die Preise sollen für die Autos „Made in Germany“ bei <11.000 Euro bzw. <15.000 Euro liegen.

Loremo

Bei Boje habe ich den Hinweis auf diese echte Innovation der Firma Loremo gefunden. Warum müssen erst immer die kleinen Firmen kommen, damit die großen Autobauer endlich ihre Neuerungen wieder aus den hintersten Ecken der Schubläden holen?

4 Gedanken zu „Neue Autos braucht das Land“

  1. Da muß ich mal anmeckern, daß ich gar keine Angst um meinen Geldbeutel habe, sondern das nur exemplarisch formuliert habe. Ich selbst habe ein Auto das als Sonderfahrzeug zugelassen ist und extrem wenig Steuern kostet.
    So wie es jetzt aussieht, will man es bei älteren Fahrzeugen ohnehin bei der bisherigen Regelung belassen.

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