Oceans Thirteen

Heute waren wir im Kino und haben Oceans 13 angesehen. Oceans Eleven war ein rundum gelungener Film und auch Oceans Twelve fand ich bei weitem nicht so schlecht, wie er oft beschrieben wurde. Jetzt also der dritte Teil. Der Erwartungsdruck war groß, denn in den Medien wurde der Film sehr gelobt. Als wir aus dem Kino kamen, waren wir dann aber doch ein wenig enttäuscht. Die große Überraschung fehlte diesmal. Der Film war sehr vorhersehbar und wir warteten bis zum Ende auf den großen Knaller. So plätscherte der Film auf mittelhohem Niveau dahin und wäre nicht die schon fast inflationäre Besetzung mit Weltstars, wäre der Film bei mir wohl durchgefallen.

Was übrig bleibt ist ein Film, bei dem George Clooney und Brad Pit wieder alle Trümpfe ausspielen, die sie bei den Frauen gewinnen lassen, ein gewohnt tollpatschiger Matt Damon und nicht zuletzt eine klasse Filmmusik. Die Frauenrolle war diesmal mit Ellen Barkin leider ein wenig unglücklich besetzt. Zwar ist die 53-jährige eine klasse Schaupielerin, aber fürs geneigte Männerauge mittlerweile doch zu alt und zu sehr mit Silikon auffrisiert. Über alle Zweifel erhaben war wie immer Al Pacino als Gegenspieler der Gang. Bei dem 67-jährigen bin ich aber aufgrund seiner vielen sichtbaren Liftings ein wenig erschrocken. Gerade seinem Charisma würden ein paar Falten nicht schaden. Als Fazit möchte ich keinem abraten, in den Film zu gehen. Der Kinosommer wird aber noch bewegenderes bringen. So halte ich erst einmal nach dem Soundtrack zu Oceans Thirteen Ausschau, denn der muss super sein.

2 Gedanken zu „Oceans Thirteen“

  1. Ich war von Oceans Twelve schon ziemlich enttäuscht und werde mir daher das Geld für Thirteen sparen.

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