Raubkopierer und was vor Gericht dabei rauskommt

Wer war von Euch war noch nicht genervt, wenn er im Kino oder TV die Horrorwarnungen zwecks illegalen Downloads ansehen musste? Da macht einem die Filmindustrie ständig Angst, dass man für den Rest seines Lebens in den Knast muss, falls Filme oder Musik im Internet runtergeladen werden. Da wird schonmal das heulende Kind vor dem Gefängnistor gezeigt, dass noch ein paar Jahre auf den „kriminellen“ Vater warten muss, weil der ein paar Lieder aus dem Internet gezogen hat. Viele sind sich einig, dass diese Spots nichts gegen die Raubkopierei bringen, wohl aber die ehrlichen Konsumenten aus dem Kino treiben.

Wie die Realität nämlich aussieht, kann man heute bei Udo Vetter nachlesen:

Die Staatsanwaltschaft ist bereit, das Verfahren gegen meinen Mandanten einzustellen. Einzige Bedingungen: Er stimmt der Einziehung seines beschlagnahmten Rechners und eines Monitors zu.