Roland Kochs Spiele mit der Ausländerfeinlichkeit

Eigentlich geht es in dem lesenswerten Artikel bei SpOn um den Wahlkampfauftritt von Joschka Fischer in Hessen. Doch mit einer Bemerkung deckt der grüne Kandidat al-Wazir das Spiel schamlos auf, das die CDU in Hessen betreibt.

Koch spiele mit den ausländischen Namen der Spitzenkandidaten von SPD und Grünen, sagt der 37-Jährige. “Da steht ja nun mal groß geschrieben: Ypsilanti, al-Wazir und die Kommunisten verhindern.” Und dann punktet er mit einer ebenso kreativen wie überraschenden Frage: Wenn die sozialdemokratische Spitzenkandidatin heute noch ihren Mädchennamen Dill tragen würde und er nach seiner Mutter Knirsch hieße, “würde die CDU dann plakatieren: Dill, Knirsch und die Kommunisten verhindern?” Doch wohl kaum. Die Wiesbadener Grünen schütteln sich vor Lachen. “Das hat Methode bei Koch”, legt al-Wazir nach.

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