Sachen gibts

Sachen gibts, die gibts eigentlich gar nicht. Heute morgen wurde ich vom Telefon aus dem Tiefschlaf gerissen. Schlaftrunken wollte ich ins Wohnzimmer und ans nächstgelegene Gerät. Beim Aufstehen merkte ich, dass ich im linken Bein kein Gefühl hatte. Irgendwie muss sich im Schlaf wohl ungünstig gelegen haben, das ganze Bein war wie tot. Leider habe ich das eine halbe Sekunde zu spät registriert und bin hingefallen. Im Sprungelenk hörte ich ein ungutes Knacksen und voller Schmerz habe ich mich erstmal wieder ins Bett gequält. Ein paar Minuten dann ein vorsichtiges Antesten, an Gehen war aber nicht zu denken. Also auf allen Vieren am dämlich schauenden Kater vorbei in Richtung Telefon. Da ich allein zu Hause war, gleich mal ein Paar Krücken und einen Chauffeur ins Krankenhaus organisiert.

Im Krankenhaus dann die erste Frage: “Haben Sie dieses Quartal schon 10 Euro Praxisgebühr gezahlt?” Danke! Wenigstens musste ich nicht warten und gebrochen oder gerissen ist Gott sei Dank nichts, dafür umso fester gestaucht. Jetzt vierzehn Stunden später kann ich noch immer nicht auftreten. Meine Krücken werde ich wohl ein paar Tage behalten dürfen.

10 Gedanken zu „Sachen gibts“

  1. Ich wünsch Dir gute Besserung! Hinken macht wohl nicht wirklich Spaß, oder?
    Am Besten Du läßt Dich von Deiner Frau gut pflegen dann wird das schon wieder.
    Aber die Frage, die sich mir jetzt stellt:
    Wer hat angerufen?
    Etwa die automatische Ansage eines Glückspiels?

  2. Wie es das Schicksal so will, war es meine eigene Frau. Von daher sind die Chancen recht gut, dass ich gut gepflegt werde. Danke für Euere Wünsche!

  3. glückwunsch – sowas muss man erst mal schaffen. aber unmöglich ist es nicht – ich hatte 1996 das glück, im februar für 6 wochen einen gipsschuh links abgestaubt, ganz ohne eintritt beim doc. umstände gleich – aus dem bett aufspringen, weil leicht verschlafen (kind 1 musste zur schule) legte mich der eingeschlafene fuß schneller auf den boden als ich aufgesprungen war.
    noch viel glücklicher erscheint das in verbindung mit wohnung in der 3. etage (damals kohlefeuerung), einem 10monatigen säugling und einem ollen jetta mit automatik. also wenigstens konnte ich noch auto fahren, wenn ich die treppen mit kind 3 aufm arm irgendwie schaffte *gg*

  4. …ws haben meine Kommilitonen damals gelacht, als ich ihnen die Geschichte erzählte: Montag früh um 8 (eine Unzeit für Studenten…) klingelt’s Telefon, ich bin sofort hellwach, der rechte Fuß noch nicht. Ergebnis identisch. Danke, Mutter.
    Schön dass ich nicht alleine bin.

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