Schni-schna-Schnappi

Bekannt ist Werner Schnappauf vorallem wegen seinem Versagen in den zahlreichen Fällen von Gammelfleisch und Vogelgrippe. Der Oberfranke im bayerischen Umwelt- und Verbraucherschutzministerium fiel kaum einmal positiv auf und der Skandal um die Firma Wertfleisch ging ihm fast ganz am Allerwertesten vorbei. Die Süddeutsche bezeichnet ihn des wegen auch als „Minister für Krisen und Kommunikationspannen“. Seine geballte Kompetenz bringt er zukünftig beim BDI ein, wo er für den Vorsitz kandidieren möchte. Also für ein Amt, das seit einem Jahr niemand bekleiden wollte.

Allerdings wird die angestrebte Nachfolgeregelung auch keine Besserung für die bayerische Umwelt oder die Verbraucher bringen. Scheinbar wird nämlich Sandmännchenretter Markus Söder wieder vom Abstellgleis geholt. Der musste nach dem Aus von Edmund Stoiber schon um seine Karriere bangen, wird jetzt aber wohl, zwecks mangelnder Personalkapazitäten bei der CSU, doch wiederverwertet. Als Generalsekretär der CSU ist er der Einheizer der Partei. Da musste er bisher vor dem Reden nicht viel denken. Als Minister sollte man das nicht so halten. Ob ihm da die Umstellung gelingen wird?

2 Gedanken zu „Schni-schna-Schnappi“

  1. Man darf gespannt sein, wie sich Sandmännchenretter Söder auf seinem neuen Posten bewährt (wenn´s soweit kommt). Er versucht sich ja in letzter Zeit schon immer wieder in „grünen“ Themen. Einige amüsante Patzer wird es sicherlich geben. Wär doch schaden um ihn gewesen 😉

    Meiner Meinung nach hat die CSU versucht Schnappauf nach diversen Patzern auf elegante Weise loszuwerden. Wenn man ihm einfach keinen Ministerposten mehr gegeben hätte…. das wär nicht so gut angekommen, v.a. weil er der einzige oberfränkische CSU´ler im Kabinett ist. Man lobt ihn einfach auf einen höheren Posten weg bzw. „Außenstehende“ bieten ihm einen an. Wahrscheinlich sind Stoiber und Beckstein Klinkenputzen gegangen und haben geschaut, wo es einen freien Posten gibt….

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