Schwule und pädophile Priester

In Regensburg startete heute der Prozess gegen den ehemaligen Pfarrer von Riekofen, der jahrelang einen Ministranten sexuell missbraucht hat. Starke Versäumnisse werden auch dem Regensburger Bischof Gerhard Müller vorgeworfen, der den bereits vorbestraften Pfarrer gar nicht mehr als Seelsoger hätte einsetzen dürfen, da dies gegen die Richtlinien der Deutschen Bischofskonferenz verstößt. Müller, der die Diözese Regensburg schon immer in Gutsherrenart leitet, ist auch deswegen stark in der Kritik, weil er sich bis heute nicht bei der Bevölkerung von Riekofen entschuldigt hat.

In der Radiowelt gab heute der Augsburger Pastoraltheologe Hanspeter Heinz ein Radiointerview dazu. Interssant vorallem seine Aussage, dass der Prozensatz der homosexuellen Priester bei geschätzten 20 Prozent liegt, während der Schwulenanteil in der normalen männlichen Bevölkerung nur etwa 5 Prozent ist.

9 Gedanken zu „Schwule und pädophile Priester“

  1. Man munkelt ja, dass diese „Affaire“ Müller die Erzbischof-stelle von München gekostet hat. Ich bin selten hämisch, aber das Verhalten Eures Obermuftis ist echt ziemlich heuchlerisch und ein „geschieht ihm Recht“ kommt mir da schon in den Sinn.

  2. Homo oder Hetero – Pädophilie ist ja wohl das Allerletzte. Aber wahrscheinlich kommen Kirchenleute da genau wie Popstars mit nem blauen Auge davon…

  3. Diese Überrepräsentanz Homosexueller im Priesteramt kann ich nicht glauben. Wie will Herr Heinz denn zu diesen Zahlen gekommen sein.
    @Neri – Pädophile Priester sind genau wie pädophile Lehrer eine Katastrophe, wenn sie ihren Trieb nicht unter Kontrolle haben. Aber wie alle anderen Präferenzstörungen haben sich diese Menschen ihre Neigungen nicht ausgesucht. Man kann ihnen die Pädophilie nicht vorwerfen. Aber dass sie ihrem Trieb nachgeben, ist bei Priester, Lehrer und allen denen wir unsere Kinder anvertrauen, besonders verdammenswert, und wirkt meist auch strafverschärfend. Die kommen nur selten mit einem „blauen Auge“ davon.

  4. @Holger: Keine Ahnung, ob man das so pauschalisieren darf. Mein „Ausbildungsbetrieb“ hat aber für besagte Peronengruppe ein eigenes Programm aufgebaut, welches Deine Aussage stützen würde.
    Statistisch gesehen finden sich aber leider in den Reihen der Erzieher, Lehrer und ähnlicher kindernaher Berufe vermehrt Pädophile, die halt die Nähe zu diesen suchen, las ich irgendwo einmal.
    Es geht mir schlicht und einfach darum, dass Mißbrauch im Kindesalter mithin das Schrecklichste ist, was einem kleinen Menschen wiederfahren kann… und das man das keinesfalls runterspielen darf, prägt es doch ebenso das ganze Leben!

  5. Pingback: Magnus Becker-Pressespiegel gegen sexuelle Gewalt 24/08 »

Kommentare sind geschlossen.