Speicher satt

Buffalo Terastation Pro IIIn meinem (Selbstbau-) Server habe ich zwei 300 GB SATA-Festplatten, die mit einem Adaptec SATA RAID-Controller gespiegelt sind. Darauf habe ich immer meine Fotos und Bewegungsdateien gespeichert. Leider musste ich immer wieder feststellen, dass Dokumente und Bilder defekt waren. Ich habe beide Platten schon mit diversen Festplattentools geprüft und nie Fehler gefunden. Irgendwann wurde es mir zu dumm und ich habe mich für ein Network Attached Storage (NAS) entschieden. Seit Donnerstag habe ich jetzt also eine Terastation Pro II mit 1 TB Bruttospeicher aus dem Hause Buffalo. Verbaut sind in dem ultraleisen Teil vier Festplatten von Samsung mit je 250 GB, die in herausnehmbaren Käfigen eingebaut sein. Die Platten habe ich als RAID 10 eingerichtet und so stehen mir gespiegelte 500 GB Speicher zur Verfügung.

Die Konfiguration ist relativ einfach. Nach der Verbindung mit dem Netz, holt sich das Teil eine IP-Adresse vom DHCP-Server und über eine webbasierte Bedienoberfläche kann man dann auf eine manuelle IP umstellen. Die Einrichtung des RAIDs und der Shares ist innerhalb kürstester Zeit erledigt. Einen Haken hat das tolle Gerät aber, das es für einen Einsatz im Firmennetz eigentlich disqualifiziert: Zwar kann man das NAS in eine Active Directrory Umgebung einbinden, jedoch muss man vorher die Passwörter der Benutzer anpassen, die später zugreifen können sollen. Die Terastation kann nämlich keine Sonderzeichen, sondern nur Buchstaben, Ziffern, den Unterstrich oder der Bindestrich. Passwortkomplexität ist also ein Fremdwort und darüber kann auch der performante Gigabit Netzanschluss nicht hinwegtrösten. Positiv anzumerken ist aber noch das Diagnosetool, dass in dem linuxbasierten Betriebsystem implementiert ist. Das prüft die Platten und RAID-Sets in regelmäßigen Abständen und schickt dann – falls gewünscht – per Mail einen Status- bzw. Diagnosebericht.