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Sie kapieren es nicht

Hat die Bahn doch gestern erst bewiesen, dass sie in Sachen Internet noch kräftig Nachhilfeunterricht braucht (den sie mittlerweile auch bekommen hat), so legt sich jetzt C & A mit der Bloggerwelt und vorallem mit der mächtigsten Internetfirma der Welt an. Der Textildiscounter mahnte heute kostenpflichtig die Seite die-topnews.de ab, weil über Google AdSense, in einem kurzen Bericht zu einem Kindercasting, Werbung für die Konkurrenz eingeblendet wird. Abgesehen von dem zu erwartenden Imageschaden für C & A, denke ich mal, dass Google dem abgemahnten Blogger gerne anwaltliche Unterstützung gewähren wird. Sollte das nämlich einfach so durchgehen, würde ja die Geschäftsgrundlage von Google in Deutschland in Frage gestellt. Ob sich da mal C & A nicht eine blutige Nase holt …

Rentabel, rentabel

Diese Seite ist ja seit geraumer Zeit frei von AdSense. Auf ein paar anderen Seiten, die ich teilweise kostenlos für andere vorhalte und betreibe, blende ich aber schon Werbung ein. Gestern habe ich dann nach langem mal wieder in die Statistik reingeguckt und war schon positiv überrascht, als ich einen Klick mit einem eCPM von 74,80 Dollar und somit einem Einnahmebetrag von 1,80 Dollar entdeckt habe. Ich glaube, das war der bisher teuerste Einzelklick auf einer meiner Seiten. Wie kann man eigentlich rausfinden, auf welche Werbung der Besucher da geklickt hat?

Ein klassisches Eigentor

Ich glaube, jeder vierte Beitrag in meinem Feedreader ging heute über diese dummdämliche Facebookaktion, die sich ja nur ein Praktikant aus der Marketingabteilung ausgedacht haben kann. Sicherlich, rechtlich ist das wohl durch die AGBs abgedeckt. Aber merke: Zumindest der deutsche Blogger reagiert in solchen Dingen sehr ungehalten. Und es würde mich wirklich nicht wundern, wenn einige dem Beispiel von Johnny Haeusler folgen würden und ihren Account kündigen.

AdSense fliegt raus

Eine ganze Weile spiele ich schon mit dem Gedanken, konnte mich aber bisher noch nicht überwinden. Jetzt hat Boje es vorgemacht und ich werde seinem Beispiel folgen: AdSense fliegt hier raus. Die Sidebar und Einzelartikel sind ab sofort erstmal wieder werbefrei. Lediglich in manchen alten Artikeln finden sich noch Banner, die ich mal zusätzlich reingemacht habe. Da es aber sowieso nur Artikel sind, die über die diverse C-Promis handeln, wird das den wirklich interessierten Besucher nicht weiter stören. Ehrlich gesagt bin ich zu faul, 900 Beiträge zu kontrollieren.

Was sind die Gründe? Einerseits möchte ich schon die ganze Zeit Platz für diverse andere Spielereien in der Sidebar sparen. Ausschlaggebend war aber vorallem das Verhalten von Google. Die Abstrafung der Seiten, die Links verkaufen (bei mir wegen Trigami) nach dem Motto “Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“, nervt mich gewaltig. Zwar geht es mir mittlerweile am Allerwertesten vorbei, ob mein eigener Pagerank statt auf fünf eben auf null ist. Trotzdem macht Google immer mehr auf Microsoft und spielt seine Marktmacht in einer Weise aus, die nicht gut für uns alle ist.

Daher werde ich mein Internetverhalten jetzt ein wenig googlefreier gestalten und so fliegt AdSense hier eben raus. Für den Feedreader bin ich bereits auf der Suche nach einer geeigneten Alternative und mein GMail-Konto werde ich demnächst auch aufgeben. Analytics ist ja sowieso schon länger raus. Bei der Suchmaschine werde ich Google wohl nicht so recht entkommen, für die Suche in Blogs verwende ich sowieso schon Blogato.

Mit Trigami werde ich weitermachen. Da habe ich mir aber einige grundlegende Änderungen überlegt, die ich die nächsten Tage noch bekanntgeben werde.

AdSense-Konkurrenzfilter

Wer AdSense auf seiner Webseite einbaut, der kennt das Problem, dass es für manche Werbefirma, die da eingeblendet wird nur einzelne Cents pro Click gibt. Andere Adressen vertragen sich vielleicht nicht mit dem Marketingziel der eigenen Firma oder erscheinen einem nicht seriös genug (Spyware / AdWare). Aus welchem Grund auch immer, für manche Firmen möchte man einfach nicht werben.

Google bietet in AdSense die Möglichkeit, über einen Konkurrenzfilter Anzeigen von bestimmten Seiten zu blockieren. Mr. Kochrezept himself hat mir einen Tipp gegeben, dass man bei Sistrix eine Liste solcher Ausschlussadressen finden kann.

Einbinden von Adsense, Afili und Videos

Da ich heute mal wieder gefragt wurde, wie man AdSense-, Afilianzeigen und andere Objekte direkt in einen Post (und nicht in Sidebar, Header oder Footer) einbaut, möchte ich das kurz erläutern. Bindet man nämlich den Quellcode einfach so ein, ist im ungünstigsten Fall die Seite tot, bis man ihn wieder entfernt hat.

Mit Videos von gängigen Plattformen geht es am einfachsten. Für YouTube, MyVideo, MetaCafe, Clipfish, Sevenload und Google Video benutze ich das Plugin BlogVideoz von Oliver Karthaus. Damit kann man diese Objekte mit einer simplen Syntax einbauen, z.B. “youtube id_des_videos” (statt der Anführungszeichen bitte eckige Klammern (“[” und “]“) nehmen). Hatte ich letzte Woche noch geschrieben, Autsch! wäre nicht unterstützt, so wurde diese Plattform bereits am nächsten Tag zusammen mit MySpace integriert. Achtung! Das Readme ist in der videos.php integriert!

Für AdSense, Afili und Flashobjekte geht es ein wenig anders. Dafür benutze ich das Plugin AdSense Deluxe von ACME. Nach der Aktivierung bekommt man einen zusätzlichen Reiter in den Einstellungen, wo man die einzelnen Objekte anlegen muss.

AdSense Deluxe

Man nimmt einfach den kompletten Code, den AdSense oder Afili liefern und kopiert den in das Feld “AdSense Code”. Dem Ganzen dann noch einen Namen geben und schon kann die Werbungscode in den Beitrag eingebunden werden. Das Codefeld “frisst” quasi alles, was an Javascript oder Flash daherkommen kann. Bei der Einbindung in den Beitrag ist nur zu beachten, dass dies nicht im WYSIWYG-, sondern nur im Code-Editor funktioniert, weil der Code zu Einbindung mit einem Kleinerzeichen beginnt, das sonst in umgewandelt wird. Der Code dann in etwa so aus:

<!–adsense–> oder <!–adsense#afili_banner–>