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Der Traum der Stasi …

… wäre wohl das neue iPhone 3G von Apple gewesen. Steve Jobs hat im Gespräch mit dem Wall Street Journal bestätigt, dass Apple gezielt einzelne Applikation auf allen Geräten löschen kann. Dazu kontaktiert das iPhone regelmäßig einen Apple-Server, auf dem eine Liste nicht autorisierter Anwendungen aufgelistet ist. Für mich ist Apple damit endgültig unten durch und irgendwie verstehe ich nicht, warum sich Steve Jobs Dinge erlauben kann, für die man Microsoft sofort in der Luft zerrissen hätte. Im Bundesinnenmysterium wird man indes bereits an einem Gesetzesvorschlag arbeiten, der diese Stasitechnik für alle Handys vorsieht.

via Golem

Ende des Apple Mythos

Hat es nicht immer geheissen, MacOS läuft so stabil und über die Fehlermeldungen und Probleme, mit denen sich Windowsuser rumärgern, kann ein Appleuser nur müde lächeln? Bei Frau Schnutinger lese ich irgendwie was anderes:

Mein (immerhin schon ein Monat alter) Apple i-Mac stürzt mir derzeit täglich etwa sechs mal ab (da hilft dann auch nur noch innovatives Stecker ziehen), i-Movie funktioniert gar nicht mehr und mein schönstes Hobby ist es derzeit, den Apple-Support mit Fehlerberichten im Halbminutentakt zu bombardieren.

Supergünstigweihnachtsschnäppchen

Gestern ist von unserem „Accountmanager Mobilkommunikation“ eine Werbung von T-Mobile reingetrudelt:

iPhone – Das beste Geschenk des Jahres„.

Das Geschenk Paket beinhaltet ein Apple iPhone und den Tarif Complete M im Gesamtwert von 1.575 Euro brutto. Der Beschenkte kann sich somit über ein iPhone und über 2 Jahre Grundpreisbefreiung freuen.

Als Geschenkgeber erhalten Sie 2 Rechnungen. Eine für das Gerät (399 Euro brutto) und eine für die Vorauszahlung des Grundpreises für 24 Monate (1.176 Euro brutto)

Nachdem wir uns jetzt alle im Büro amüsiert haben, fiel uns auch nach reichlicher Überlegung niemand ein, dem wir oder der uns das schenken würde. Und nein, wir haben nicht nur Hartz IV Empfänger im Bekanntenkreis.

Pimp your Schreibtisch

Seit gestern habe ich einen niegelnagelneuen iMac zur Installation auf meinem Schreibtisch stehen. Ich muss schon sagen, Apple baut geile PCs. Die Verarbeitung und das geniale Aludesign haben schon was. Das neue Leopard war da auch schon drauf und ich fühlte mich gleich wieder in die frühen 80er zurück versetzt. Das voreingestellte Hintergrundbild erinnerte mich ganz gewaltig an meine Batikhosen aus WAA-Zeiten.

Aber egal – eine Stunde später lief schon Windows XP (Bootcamp ist jetzt übrigens schon dabei) und alles schaut jetzt aus, wie gewohnt. Als ich zum ersten Mal die Appletastatur gesehen habe, war ich ja schon skeptisch, ich muß aber sagen, es schreibt sich sehr gut darauf und vom Aussehen her ist sie sowieso über alle Zweifel erhaben. Lediglich die Entertaste ist ein wenig klein geraten. Der integrierte USB-Hub in der Tastatur ist aber zu schwach ausgelegt. Als ich meinen USB-Stick angeschlossen habe, funktionierte der nicht, weil die Spannungsversorgung bereits zu schwach war.

iMac

Richtige Appleuser können ja bekanntlich rechts und links nicht unterscheiden und deswegen spendiert ihnen Steve Jobs bis heute keine zweite Maustaste. Diese ergonomische Katastrophe, die Apple noch immer als Maus bezeichnen mag, kam daher gleich in die Tonne.

Da beim iMac Rechner und Bildschirm eine Einheit bilden und auf laute Lüfter verzichtet wurde, heizt sich das Gerät relativ stark auf. Nach längerer Betriebsdauer sollte man daher das Gerät an der Oberseite nur noch mit Vorsicht berühren. Heute haben wir dann noch zwischen Steckdose und iMac ein Gerät zur Messung der Leistungsaufnahme gehängt. Sagenhaft! Selbst als drei Videos gleichzeitig liefen und wir dazu in Google Earth rumhüpften, zeigte das Teil gerade mal 100 Watt an. Oje, wenn ich da an die FSC Workstation von neulich denke! Da war ein 1000 Watt Netzteil eingebaut! Schaltet man den Apple dann aber ganz aus (nicht Standby), braucht er noch immer 8 Watt. Das kann man noch verbessern.

Apple am Pranger

Lange Zeit fristeten die Produkte von Apple ihr Nischendasein. Dank dem iPod-Hype und der – sagen wir mal so – nachlassenden Qualität von Betriebsystemen aus Redmond können nun auch iMac und Mac mini auftrumpfen. Nicht zuletzt durch die Aussicht, dank Inteltechnik bei Nichtgefallen auch wieder Windows installieren zu können, dürften die Verkaufszahlen von Rechnern mit angebissenen Apfel angestiegen sein. Nun muss Apple sich aber langsam an das gewöhnen, was Microsoft schon seit seit langem durchmachen muss: Schlechte Presse.

Zuerst stellte Greenpeace fest, dass das neue iPhone impotent macht, bzw. die giftigen Inhaltsstoffe nicht deklariert werden. Überhaupt scheint Steve Jobs wenig von Umwelt- und Verbraucherschutz zu halten, denn wie erklärt sich sonst, dass iPod und selbst das teuere iPhone als Einwegprodukte konstruiert wurden, bei dem man defekte Akkus nicht einfach wechseln kann?

Kaum ist das neue Betriebsystem Leopard raus, schon meldet Heise, dass die Firewall unsicher ist, wie ein offenes Scheunentor. Und heute dann noch die Nachricht, dass ein Virus aufgetaucht ist. Der OSX.RSPlug.A wurde eigens für den Mac programmiert. Tja liebe Apfelschäler, scheinbar gehen die Zeiten zu Ende, wo Ihr über uns Fensterputzer nur gelacht habt. So leid es mir für Euch tut, gewöhnt Euch mal langsam an den Gedanken dass Ihr in Zukunft einen Virenscanner installieren müßt. Die Zeit der Bedeutungslosigkeit ist nun vorbei, wo kein Virenprogrammierer für Euch Zeit investieren mochte.