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Was tun gegen E.on?

E.on hat eine massive Preiserhöhung für den Bezug von Strom und Gas angekündigt und mittlerweile habe viele andere Versorger angekündigt, nachziehen zu wollen. Seitdem sich der Staat aus der Preiskontrolle zurückgezogen hat, ist der Profitgier der Energieversorger kaum noch beizukommen, denn der Kartellbehörde sind die Hände gebunden. Als Verbraucher ist man aber nicht ganz machtlos. Beim Strom kann man leicht den Anbieter wechseln, bei Gas gibt es auch ein paar Möglichkeiten. In Bayern2 war gestern Aribert Peters vom Bund der Energieverbraucher zu hören, der in dem Interview einige gute Tipps gegeben hat. Fazit: Erstmal die Einzugsermächtigung kündigen, wenn man weitere Schritte unternehmen möchte. Oder gleich auf alternative Heizsysteme umsteigen.

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Ludwig Stiegler löst Edmund Stoiber ab

Nein, nicht als Ministerpräsident. Wohl aber als die Nummer eins, wenn es in Bayern um markige Sprüche geht. Heute morgen hat er bewiesen, dass es auch ohne Ede geht, als er sich von Christian Klos zu den Streitigkeiten zwischen Kurt Beck und Franz Müntefering befragen ließ. Kurz vor Ende des Gespräches bediente er sich eines Gstanzls, das mir mein Musiklehrer in der ersten Klasse schon beigebracht hat:

Da dromad am Bergl, da raffn zwoa Dabm, da kumma die Medien zum Federn zamglaubn.

Ich hätte ja im Auto fast einen Lachanfall bekommen und auch Christian Klos war ein Schmunzeln anzuhören.

Mondphasen-Humbug

Einerseits ist es ganz praktisch, wenn die Mutter und Schwiegermutter an Beeinflussung durch Mondphasen glauben. Zu Weihnachten hat man dann mit dem Kalender gleich immer ein passendes Geschenk. Zusätzlichgibt es sonntags immer beim Kaffee etwas zu lachen, wenn die entsprechende Wochenplanung kund getan wird.

Gestern ging man auf Bayern2, in der Sendung “IQ – Wissenschaft und Technik”, dem Thema wissenschaftlich nach. Wen wunderts, nachweisbar ist natürlich gar nichts. Weder Mondphasen noch Bauernregeln treffen statistisch gesehen ins Schwarze. Alles wird nur subjektiv so empfunden oder hat andere Gründe, die wesentlich plausibeler sind. Es wird aufgeräumt mit Haarschneideregeln oder dem Vorteil von Mondphasenholz. Ein Beispiel: Die Blumen einer Frau wachsen nicht recht. Darum gießt die Frau jetzt nach Mondphasenempfehlung. Jetzt gedeihen die Blumen besser. Klar liegt es für den Gläubigen an den Mondphasen. In Wahrheit liegt es aber daran, dass jetzt überhaupt gegossen wurde und dann auch noch regelmäßig. Und so ist auch das Fazit eines der Forscher: “Wenn es auch nichts bringt, so nützt es doch.”

Die Sendung gibt es als Podcast beim BR und dauert ca. 21 Minuten.