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Tauch doch!

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Eigentlich ist ja das Tauchernet erste Anlaufstelle, für Infos zu Tauchbasen, Tauchplätze und Tauchshops. Ich hab dort auch schon diverse Beiträge verfasst, mich aber immer wieder mal geärgert. Berichtet man über eine Tauchbasis schlecht (die Note vier ist schon schlecht), muss man seinen Beitrag per Fax (!) bestätigen. Einmal habe ich über eine Basis, zu der es schon viele Einträge gibt, nur ein paar Zeilen geschrieben. Da wurde dann mein Beitrag abgelehnt, weil er zu wenig Infos hätte. Auf eine Antwort zu meiner Mailnachfrage warte ich noch heute. Bei den Beiträgen hat man oft den Eindruck, dass sie nicht von neutralen Gästen, sondern von Freunden der Betreiber geschrieben wurden. Dazu sind Tauchbasen in falschen Regionen eingruppiert und das Forum schlichtweg eine Katastrophe was die Bedienung angeht. So ist der Entschluß gereift, ein zusätzliches Blog zu beginnen.

Unter der Domain tauchdoch.de gibt es ab sofort Tauchberichte aus der Region und dem Rest der Welt. Zwar sind die meisten meiner Tauchgänge bisher an Plätzen gewesen, die nicht gerade wenig frequentiert sind, aber auch bei uns in der Gegend springe ich gelegentlich ins Wasser und die Suchaktion im Paradies bei Floß am vergangen Samstag war auf jeden Fall ein Schmankerl. Zu den Tauchplätzen wird es jeweils eine kleine Karte und dazu auch Fotos geben.

Als Theme habe ich erstmal das nagelneue Iowa pro von Webfunk verwendet. Die Möglichkeiten der Konfiguration sind schier gigantisch. So kann man beispielsweise Sidebar und Footerbereiche für die Hauptseite, Beiträge, Seiten, Suchseiten und Archive per Widget getrennt einstellen. Allerdings bedeutet das auch ein Mehr an Arbeit und das Theme ist über 2 MB groß. Es wird sich zeigen, ob die Performance auf Dauer zufriedenstellend ist oder ob die Geschwindigkeit des Blogs einbricht und ich ein anderes Theme nehmen muss.

Und hier gehts zu Tauch doch!

PS: Übrigens arbeitet Hüttenhelfer Alin gerade an einer Seite über Tauchschulen und gerne helfe ich ihm dabei mit Tauchfotos aus.

Doch in den Sand gesetzt?

Da zahlt ein bis dato unbekannter Serverhoster 46902 Euro für ein Blog und erntet mit dem ersten eigenen Beitrag gleich mal 430 Kommentare. Super Start könnte man meinen. Ist es aber nicht. Zwar sehe ich es noch nicht so düster, wie der Journalistenschredder oder die Nürnberger Zeitung, doch ein wenig überrascht, über die Konzeptlosigkeit der Käufer bin ich schon. Wenn ich diesen Betrag investiert hätte, würde ich mir vorher schon ein paar Gedanken gemacht haben, was ich dann eigentlich mit Blog Nummer 1 anstellen möchte. Falls, ja falls die Sache nicht doch nur ein PR-Gag war. Den augenblicklichen Trubel nutzen viele gerade noch ein wenig aus, um Kommentare und Backlinks zu platzieren. In ein paar Tagen wird sich das gelegt haben, die Kommentarzahlen der aktuellen Beiträge gehen eh schon wieder nach unten. Was mir aber richtig zu Denken geben würde, ist dass Robert mit seinem ersten Beitrag im neuen Blog gleich mal (aktuell) 58 Kommentare erntet. Sollte es doch so sein, dass die Leute ihn lesen wollen und nicht das Blog Basic Thinking?

“Goldenen Blogger” fürs Lebenswerk?

Was irgendwie nach schlechtem Scherz anmutet, ist traurige Wahrheit. Die Bloggergemeinde ist bei den Selbstbeweihräucherern angekommen und verleiht sich Preise in zehn Kategorien. Was darf man davon halten, wenn einer den “Goldenen Blogger” fürs Lebenswerk erhält? Hat er die beste Zeit schon lange hinter sich? Hat er seine Bloggerkarriere beendet und widmet sich jetzt Benefizprojekten? Ist er unheilbar krank? Oder wurden ein paar Leute einfach von einem wilden Affen geritten? Wie lange gibt es jetzt Blogs?

ByeBye Blogger.com

Viele, die ihre ersten Bloggerschritte machen, landen bei Blogger.com, auch bekannt als Blogspot. Ist ja auch kein Wunder, denn wenn man bei Google nach “blog” oder “bloggen” sucht, kommt die googleeigene Seite zuerst. Früher oder später wird man aber feststellen, dass die Grenzen dessen, was man mit Blogspot machen kann, recht eng sind. Dass grundsätzlich keine Trackbacks von anderen Seiten angenommen werden, führt bei SEOs auch dazu, dass diese Blogs eher nicht verlinkt werden. Von der dürftigen Kommentarfunktion möchte ich jetzt mal gar nicht reden.

Und so wundert es nicht, wenn man immer wieder davon liest, wie Blogs auf einen eigenen Webspace mit WordPress als Blogsoftware umziehen. Daher möchte ich drei Seiten aus meiner Blogroll erwähnen, die ganz aktuell auf WordPress gewechselt haben:

ChliiTierChnübler (kämpft noch)
Guitargeorge
und
Seelenvögel (wer mag den Mädels einen schönen Header entwerfen?)

Beim Regensburger Bloggertreffen hat Alin sinngemäß einen Vergleich gebracht: “Blogspot ist wie eine Mietwohnung, WordPress auf einem eigenen Webspace ist wie ein Hauskauf.” Ich glaube, das ist falsch. Wenn wir beim Hausvergleich bleiben, dann entspricht der Server im eigenen Keller mit Standleitung wohl am ehesten einem Hauskauf. Hosting bei einem Provider wäre dann wie Miete und Blogspot ist die Bank unter der Brücke Studentenwohnheim.