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Via Carolina – Autobahneröffnungslauf

Nun ist es also rum das sportliche Topevent der Gegend. Rund 800 Einzelstarter und 65 Staffeln wurden von Angie Merkel am Mittwoch auf die nagelnaue Autobahn 6 geschickt. Es kam einen so vor, als würde auf einmal alles laufen, was zwei Beine hat. Während die ganzen Volksläufe der Gegend regelmäßig kämpfen müssen, wenigstens 100 Starter zu bekommen, waren hier jede Menge Firmen- und Hobbymannschaften am Start.

Mit dem Bus ging es für alle von Wernberg aus zum Start, wo bereits der Festakt im Gange war. Die Reden von Angela Merkel und Günther Beckstein konnte zwar keiner hören, da alle Lautsprecher sinnigerweise in die andere Richtung strahlten. Wenn ich ehrlich bin, war mir (und wahrscheinlich auch dem Großteil der Läufer) das aber ganz recht. Großes Manko war aber die Anzahl der Toiletten. Der Start war am Parkplatz Stocker Holz, wo es genau vier Toiletten für rund 900 Läufer gab. Die Schlangen war entsprechend lang.

Mir persönlich ging es sehr gut und die angepeilten 1:35 für die Halbmarathonstrecke konnte ich um über sieben Minuten unterbieten und kam mit 1:27:24 ins Ziel. Dabei sprang dann Platz 33 in der Gesamtwertung raus. Zwar ist das in Vergleich zu meinen früheren Leistungen noch immer keine Spitzenzeit, aber mit rund fünf Kilo zu viel auf den Rippen, drei Monaten Vorbereitungszeit und angesichts der hügeligen Strecke, bin ich mehr als zufrieden.

Die Ergebnislisten gibt es übrigens bei Davengo und Norbert Wilhelmi hat für Runners World viele tolle Fotos gemacht. Das hier beispielsweise bei Kilometer 17! 😉

Zum ersten Mal bin ich im Wettkampf mit den Kniestrümpfen von CEP gelaufen. “Schneller laufen – leichter laufen – schneller erholen – besser fühlen” versprechen die und anfangs habe ich das belächelt. Irgendwann habe ich mir dann doch ein Paar bestellt und bin nun begeistert. Ob man deswegen schneller läuft, kann ich nicht sicher sagen. Allerdings bin ich mir sicher, dass ich mich schneller erhole, seit ich die Teile habe. Einmal in der Woche mache ich einen langen Lauf über 2,5 Stunden und danach geht es mir deutlich besser als mit normalen Laufsocken. Auch meiner entzündeten Knochenhaut am linken Schienbein tut der sanfte Druck sehr gut. Mit den Socken “Rohner everyday Hurricane” und den “X-Socks RUN Energizer Kompression” gibt es noch Modelle anderer Hersteller, die nach dem gleichen Prinzip arbeiten, aber deutlich weniger kosten.