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Was tun gegen E.on?

E.on hat eine massive Preiserhöhung für den Bezug von Strom und Gas angekündigt und mittlerweile habe viele andere Versorger angekündigt, nachziehen zu wollen. Seitdem sich der Staat aus der Preiskontrolle zurückgezogen hat, ist der Profitgier der Energieversorger kaum noch beizukommen, denn der Kartellbehörde sind die Hände gebunden. Als Verbraucher ist man aber nicht ganz machtlos. Beim Strom kann man leicht den Anbieter wechseln, bei Gas gibt es auch ein paar Möglichkeiten. In Bayern2 war gestern Aribert Peters vom Bund der Energieverbraucher zu hören, der in dem Interview einige gute Tipps gegeben hat. Fazit: Erstmal die Einzugsermächtigung kündigen, wenn man weitere Schritte unternehmen möchte. Oder gleich auf alternative Heizsysteme umsteigen.

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Regensburg im Dunkeln

Naja, eigentlich nicht wirklich, da es ja heller Tag ist. Aber 90 Minuten Stromausfall im gesamten Grossraum Regensburg zur Mittagszeit sind nicht gerade lustig. Jetzt gehts wieder und auch alle Server sind wieder hochgefahren. Mal sehen, was uns EON erzählt, woran es gelegen hat.

E.ON Bayern mit teuerem Gas

Was ich mir schon bei den letzten Gasabrechnungen gedacht habe, wurde jetzt vom Bundeskartellamt bestätigt. E.ON Bayern ist eines der Schlußlichter im Preisvergleich, also einer der teuersten Gasversorger. Bei den Einfamilienhäusern (20.000 kwh/a) ist E.ON Bayern auf Platz 596 von 711 erfassten Versorgern, bei den freistehenden Einfamilienhäusern (35.000 kwh/a) ist man auf Platz 554 von 710 und bei den Sechsfamilienhäusern (90.000 kwh/a) ist man auf Rang 484 von 705 Anbietern.

Daran sieht man auch schon, dass vorallem Wert auf Großkunden gelegt wird und die kleinen Haushalte benachteiligt werden. Gehe ich von meinem Fall aus (ich falle in das 20.000 kwh/a Modell) würde ich beim günstigsten Versorger (Städtische Werke Magdeburg) rund 230 Euro weniger zahlen als bei E.ON Bayern mit 1202 Euro. Das ist ein Unterschied von gut 20% !!! Selbst bei den kleinen Stadtwerken in der direkten Umgebung würde ich teilweise weit weniger zahlen (Weiden: 100 Euro, Amberg: 24 Euro, Regensburg: 63 Euro)

Wo E.ON die 36,5 Milliarden Euro für den geplanten Kauf von Endessa hernimmt, kann ich jetzt auf jeden Fall sagen: Unter anderem aus den überhöhten Preisen, die ich zahlen muß. Allerdings sehe ich nicht recht ein, warum ich überhaupt den Kauf eines spanischen Unternehmens mitfinanzieren sollte.