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Er wars, er wars

Schön langsam kann einem Erwin Huber schon leid tun. Jetzt steht er so da, als wäre er der alleinige Schuldige im ganzen Trara um die BayernLB. Manche äußern gar Vermutungen, er hätte die schlimmen Zahlen vor der Landtagswahl schon gewusst. Klar will er da die Schuld nicht allein auf seinen Schulter haben und liegt es da nicht nahe, die Absetzung von BayernLB-Chef Dr. Michael Kemmer zu fordern? Schnell wurde gestern eine Sitzung des Verwaltungsrates einberufen, wo Kemmer abgesägt werden hätte sollen. Huber hätte seine Genugtuung gehabt und Horst Seehofer ohne politische Altlasten anfangen können. Nur leider haben ihm da die Herren von den Sparkassen nicht mitgemacht und die Mitarbeiter der BayernLB standen gar unten auf dem Hof und haben für ihren Chef demonstriert. Oups, was ist denn da passiert? Die Spaßkassler mucken auf? Das war man doch bei der CSU gar nicht gewohnt. Sah man doch die Landesbank bisher eher als zusätzliche Verfügungsmasse im Haushalt an. Und bis auf Weiteres bleibt der Kemmer jetzt mal im Amt. Da muss der Huber wo anders weitersuchen. Aber wie wärs, wenn man nochmal genauer nachschaut, was der Faltlhauser so gemacht hat? Mensch Erwin, da hast Du bestimmt Glück!

Erwin Huber ist weg

Jetzt ist es also amtlich. Erwin Huber tritt ab.

“Ich werden auf dem CSU-Parteitag mein Amt als CSU-Vorsitzender zur Verfügung stellen”

Beckstein und Hadertauer dürfen (noch) bleiben. Und weil es gerade so schön passt, die Suchanfragen der Googlebesucher von heute Vormittag. Kommt also scheinbar nicht nur mir so vor, als würde Herr Huber öfter mal lallen als wäre er betrunken.

Erwin Hubers leere Versprechungen

CSU-Chef Erwin Huber tönt seit Wochen, dass er die Kürzung der Pendlerpauschale wieder rückgängig machen möchte. Klar, schließlich kommt man mit solchen Forderungen kurz vor der Landtagswahl gut an. Im Bundestag wurde eben genau über dieses Thema heute abgestimmt. Da möchte man eigentlich meinen, das wäre die Gelegenheit, dem Bürger zu beweisen, dass man es ernst meint mit seinen Versprechungen. Das Gegenteil war der Fall. Hatte die Abstimmung doch einen Schönheitsfehler. Der Antrag kam von der Linkspartei und mit der darf man ja aus Prinzip nicht einer Meinung sein. Da gibt man sich lieber die Blöße, dass man eigentlich nur Märchen erzählt hat und stimmt gegen das, für das man vorher ständig im Bierzelt eingetreten ist. Die andere Möglichkeit wäre natürlich, dass die Bundestagsabgeordneten ihrem Parteichef auf der Nase herumtanzen, ihnen egal ist, was der sagt oder sie genau wissen, dass der es nicht ernst meint. Ein Grund mehr für 50 – X!

Nachtrag: Grad noch im Feedreader entdeckt: Pendlerpauschale oder Pinocchio wohnt in Bayern, Wahlversprecher und Heuchler.