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Titelbild auf dem Nereus-Magazin des SUSV

Nereus ist der älteste Sohn des Pontos und der Gaia. Sein Wohnsitz ist vorzugsweise das Ägäische Meer. So wundert es nicht, dass die Verbandszeitschrift des Schweizer Unterwasser-Sport-Verband (SUSV) diesen Namen trägt.

Vor einigen Wochen wurde ich bereits von einem Redakteur angeschrieben, ob sie eines meiner Bilder von Fischen verwenden dürften. Da alle meine Fotos unter Creative Commons veröffentlicht wurden, willigte ich natürlich ein. So wurde mein Napoleonfisch Titelstar auf der Ausgabe, die jetzt herausgekommen ist.

Zur Onlineausgabe des Nereus-Magazin 5/2010

Diesen Napoleonfisch gibt es übrigens auch als Wallpaper zum kostenlosen Download.

Hotlinking

Für den Suchbegriff Fischfotos findet man in der Bildersuche von Google seit Monaten einen Rotfeuerfisch von mir auf Platz eins.

Neben ein paar kleineren SEO-Maßnahmen meinerseits mag das auch daran liegen, dass das Foto von meinem Server aus auf ein paar fremden Seiten eingebaut wurde. Hotlinking nennt man das dann. Prinzipiell habe ich nichts gegen Hotlinking, denn es wertet das eigene Foto ja bei Google auch auf. Das Problem, das man früher hatte, dass zusätzlicher Traffic entstand, kann man heutzutage getrost vernachlässigen. Und da meine Fotos von Fischen auch alle unter Creative Commons veröffentlicht sind, tut eigentlich keiner etwas Unrechtes, wenn man meine Fotos verwendet. Die Seite entstand ursprünglich auch aus den schlechten Erfahrungen, die so mancher mit einer bekannten Kochbuchseite machen mussten. Allerdings müssen auch ein paar kleine Regeln beachtet werden, die auf der Webseite zu lesen sind, sprich jeder muss die Quelle angeben und kommerzielle Nutzer müssen vorher anfragen.

Natürlich unternehme ich nichts, wenn meine Fotos mal in Forenbeiträgen verwendet werden ohne die Quelle zu nennen, was mir aber zu weit geht, ist das, was dieser Spezialist gemacht hat. Aus allen Bereichen der Natur klaut sich dieser tolle Hecht von verschiedenen Webseiten Fotos zusammen und präsentiert sie mit viel Adsense aussenrum. Rund 1000 Aufrufe pro Monate hatte mein Feuerfisch allein von dieser Seite. Also hab ich was unternommen. Jetzt wäre es ein Einfaches gewesen, das Foto auf der eigenen Seite umzubenennen und ihm stattdessen ein anderes zu liefern. Doch dann wäre natürlich mein erster Platz bei Google im Eimer gewesen. Lieber habe ich die .htaccess angepasst und biege Aufrufe von seiner Seite um. Mit diesen drei Zeilen werden alle Aufrufe von JPGs und GIFs von seiner Seite auf ein anderes JPG umgebogen:

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^http://emi200.npage.de/.*$ [NC]
RewriteRule .*\.(jpg|gif)$ http://contentklau.fisch-fotos.de/ff_contentklau.jpg [L]     [R=301,L]

Statt des Rotfeuerfisches kriegt jeder jetzt die Eingeweide einer toten Maus. Und das Beste ist ja, dass der Typ es die letzten sechs Wochen noch nicht einmal gemerkt hat. 😀

Neues Wallpaper auf fisch-fotos.de

Die Tauchwoche in Hurghada war fototechnisch wieder recht ergiebig. Zwar bin ich mit meiner neuen Canon Powershot G10 noch nicht 100% verheiratet, aber ein paar schöne Aufnahmen sind es geworden. Vor allem die eine Echte Karettschildkröte am Banana Reef war recht entspannt und ließ sich weiter nicht beim Fressen stören. Und so hat sie es zu den anderen Wallpapers geschafft, die man auf meiner Seite mit Fischfotos downloaden kann. Hier ein kleiner Vorgeschmack!
Echte Karettschildkröte

Pimp your Kellerbüro

Heute hat es der Tapezierer meines Vertrauens endlich geschafft, meine Berlintapete an die Wand zu bringen. Ist echt stark geworden. Allerdings fürchte ich, die nächsten paar Mal wird es mich ordentlich reissen, wenn ich ins Büro komme. Allerdings sind die Bahnen ordentlich geschrumpft, als sie getrocknet sind und so sind jetzt feine Schlitze dazwischen. Da muss ich an den schlimmsten Stellen ein wenig nachmalen.

Meine Tapete von Berlintapete

Ekelhaft

Ich hab ja keine Ahnung, ob der Schallhofer Wolfgang aus Wien, der kirchenweb.at betreibt, wirklich etwas mit der Kirche zu tun hat. Aber auf jeden Fall habe ich bei ihm eine Kochbuchseite gefunden, die noch verabscheuungswürdiger ist als die, die uns allen aus Deutschland bekannt ist. Bei Recherchen zu meinen Fischen bin ich dort nämlich zufällig auf Kochrezepte für Schildkröten gestoßen. Die Krönung ist das hier:

Schildkröten in Blutsauce:
Man hackt von denselben Kopf, Schweif und Füße weg und lässt sie gut ausbluten, fängt aber das Blut in einer Schale auf. Dann setzt man die Schildkröten in kaltem Salzwasser zum Feuer und lässt …

Zwar zitiert er dort angeblich aus einem vergriffenen Kochbuch aus den 1930er Jahren und warnt auch davor, dass man sich eventuell strafbar machen kann, wenn man geschützte Schildkröten verkocht. Das hält den Betreiber aber nicht davon ab, dass er sieben Rezepte vorstellt, die man über eine eingebaute Druckfunktion sauber auf Papier bringen kann.

Ekelhafter geht es ja wohl nicht mehr.

Sechs Wochen fisch-fotos.de

Zeit für ein kleines Fazit. Mit dem Langnasenbüschelbarsch ging es Ende November 2008 los. Seitdem habe ich 48 Artikel gepostet und dazu sage und schreibe einen Kommentar bekommen. Wobei es nicht daran liegt, dass die Besucher fehlen würden. Dank der Hilfe von ein paar freundlichen Bloggerkolleginnen und -kollegen habe ich bereits einen Pagerank von drei bekommen und bin für viele Spezies auf Seite eins bei Google. Für den Begriff “Fischfotos” bin ich auf Platz drei, lediglich an manchen relevanten Suchbegriffen, wie Fischfoto, Fischbild bzw. Fischbilder fehlt es noch. *klopf, klopf*


Kein Wolperdinger, sondern ein Stachliger Teufelsfisch (Inimicus didactylus)

Und so trudeln pro Tag im Schnitt rund 60 Besucher ein. Ein wenig AdSense wurde auch geklickt und mit bisher 2,34 Dollar hat das Blog echt Potential, mich reich zu machen. 15 Klicks bei rund 6000 Einblendungen, davon träumt man doch, oder? 😉 Aber es ist ja ein reines Hobbyprojekt und was ich mittlerweile schon bei der Bestimmung der Spezies gelernt habe, war den Aufwand auf jeden Fall wert.

Meine anfängliche Postingfrequenz von zwei Tagen werde ich bis zum nächsten Tauchurlaub im Juni nicht durchhalten können. Zwar habe ich noch genügend passende Fotos, aber die Bestimmung von Röhrenwürmern und Krebsen ist schon eine Nummer heftiger, als die von Delphin oder Manta. Bis Ende Januar sind die Beiträge aber schon geschrieben und vielleicht habe ich ja noch Gelegenheit in unseren heimischen Tümpeln ein Aufnahmen zu machen – falls denn das Eis mal wieder wegtaut.

Meine Fischfotos bei fisch-fotos.de

Geschätzte 3000 Fotos von Fischen aus dem Roten Meer, dem Indischen Ozean, dem Indopazifik und aus heimischen Tümpeln habe ich auf meiner Festplatte liegen. Ein großer Teil davon dümpelt unkatalogisiert zusammen mit Fotos von nackten Frauen Winter- und Sportfotos im Fotoalbum. Da wurde es Zeit, endlich etwas eigenes dafür aufzuziehen.

Nachdem ich mich vorgestern dann den halben Abend über Domaingrabber geärgert habe, die bereits alles registriert hatten, was ich mir so vorstellte, entschied ich mich dann für www.fisch-fotos.de. Ab sofort gibt es dort also die fotografische Essenz aus meinen zahlreichen Tauchgängen. Und wie es sich so gehört, stehen die Foto natürlich unter Creative Commons Lizenz für die freie nichtkommerzielle Verwendung.

Vielen Dank auch noch an Rezepteblogger Alin, der mir bei der Anpassung der Suchfunktion tatkräftig unterstützte. Diese Kokosmakronen schauen übrigens superlecker aus!

Hier geht es zu den Fischfotos!