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Warum man nicht bei Blogspot (Google) bloggt

Da wird nämlich mal ganz schnell und ohne Vorwarnung alles gelöscht, was man sich in Jahren erarbeitet hat.

Vor ziemlich genau einem Monat, am 27. Juni, löschte die Google-Tochter Blogspot ohne Vorwarnung „DC’s“, den Blog des großen amerikanischen Autors Dennis Cooper. Bis heute gab es, trotz zahlreicher Anfragen, keine offizielle Erklärung der Firma zu dem Grund der Entfernung. Coopers Gmail-Adresse wurde ebenfalls deaktiviert.

Und weiter

Eine ehemalige Google-Mitarbeiterin, ebenfalls von Krasinski befragt, vermutet dagegen einfach ein Missverständnis eines Reviewers bei Google. Das komme vor, sagte sie. Ein unaufmerksamer Mitarbeiter, dem einfach irgendetwas nicht gefiel. Eine Angelegenheit von nur wenigen Sekunden Denkzeit und Reflexion.

Quelle: taz.de

Endlich: Google-Konto gelöscht

Mein Handy läuft dank Cyanogenmod seit Wochen schon ohne Playstore. AdSense hab ich auch schon länger aus allen Seiten rausgeworfen. Die Nachrichten aus Googlemail habe ich einmalig per POP3 abgeholt und am Server gleich gelöscht. Mit meinen Videos bin ich zu Vimeo umgezogen. So konnte ich nun endlich mein Googlekonto löschen. Es war viel Arbeit und hat mir gezeigt, wie ich vereinnahmt ich von der Datenkrake war.

Google ist keine Suchmaschine mehr

Gerade nach “fluchtwegschild” gesucht und festgestellt, dass da nicht ein einziges Suchergebnis auf der ersten Seite im angezeigten Bereich erscheint. Nur noch (teuer) bezahlte Werbeeinträge. Die Zeiten, wo Google eine Suchmaschine war sind vorbei und SEOs im eigentlichen Sinne sind obsolet geworden.

google

Aber hat man als “Suchmaschine” so eine Marktdominanz kann man dem Kunden eben alles unterjubeln.

Lacher des Tages bei Heise

Hamburgs Datenschutzbeauftragter verhängt Bußgeld gegen Google:

Google muss in Hamburg für seine WLAN-Mitschnitte bluten*. Der für den Konzern in Deutschland zuständige hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Johannes Caspar hat gegen Google ein Bußgeld von 145.000* verhängt, geht aus einer Mitteilung hervor.

* Fettung von mir

Passend hat ein Kommentierer gleich festgestellt:

Google hat letztes Jahr rund 35 Mio. Gewinn pro Tag erwirtschaftet.
Damit beläuft sich das Bußgeld auf 0,004 Tagessätze.

Quelle: heise

Google – zwei aktuelle Zahlen

Street View: Google soll 25.000 US-Dollar Strafe zahlen

Die US-Aufsichtsbehörde FCC hat gegen Google eine Strafzahlung von 25.000 US-Dollar verhängt. Das Unternehmen habe die Untersuchungen zum Datenskandal bei Street View erschwert und verzögert. Dafür habe man jetzt die höchstmögliche Geldstrafe verhängt, sagte eine Sprecherin gegenüber Bloomberg. In einem an vielen Stellen geschwärzten Bericht (PDF-Datei) erläutert die FCC den mangelnden Willen Googles zur Zusammenarbeit und begründet die eigene Entscheidung.

Zwischen Mai 2007 und Mai 2010 hatten Kamerawagen von Google Fotos für den Online-Straßenatlas Street View gemacht und dabei auch Daten von WLAN-Netzwerken gesammelt. Sie sollten für ortsbezogene Dienste genutzt werden. Die Software hatte sich jedoch nicht auf Namen und Orte der Netzwerke beschränkt, sondern auch sensible Kommunikationsinhalte wie E-Mails und Passwörter gesammelt. Zuerst hatte Google diese Vorwürfe noch zurückgewiesen, aber später eingestanden, dass mehr Daten gesammelt worden waren, als ursprünglich angenommen.

Quelle: Heise

Google steigert Quartalsgewinn auf 2,89 Milliarden Dollar.

Im ersten Quartal des Jahres ist Googles Umsatz auf 10,65 Milliarden Dollar (8,1 Mrd. Euro) gestiegen. Dies ist ein Zuwachs von 24 Prozent gegenüber den ersten Quartal des Vorjahres. Der Nettogewinn ist auf 2,89 Milliarden Dollar (2,2 Mrd. Euro) gesprungen – ein Plus von 1,09 Milliarden Dollar oder mehr als 60 Prozent. Google sitzt inzwischen auf einem Geldberg von 36,7 Milliarden Dollar (27,9 Mrd. Euro).

Quelle: Heise

Irr ich mich oder wird man da in der Firmenzentrale über die Strafe nur müde schmunzeln?

Eigentor Googlekonto

Für die Firma der lieben Verwandschaft habe ich vor längerer Zeit ein Konto bei Google Adwords eingerichtet. Dazu habe ich eine reguläre Firmenmailadresse verwendet. Jeden Monat kam dann der eingestellte Bericht. Als das Werbeguthaben beim letzten Mal leer war, loggte ich mich mal wieder ein und wurde dann genötigt, das Adwordskonto in ein Googlekonto umzuwandeln. Dazu wurde dann eine Googlemailadresse eingerichtet, die automatisch zur primären Adresse wurde. Die ursprüngliche Adresse wurde zur Sekundäradresse.

Gestern dann ein Anruf, ich solle doch noch zwei weitere Keywörter ergänzen und die Frage, warum eigentlich keine Monatsberichte mehr kommen. Ich loggte mich also mal wieder ein. Als erstes sprang mich eine Meldung an, dass gerade keine Werbung geschalten wird, weil das Guthaben leer ist. Im (neuen) Googlemailkonto fand ich dann auch die Monatsberichte und eine Mail von Anfang Juli, die warnte, dass das Guthaben leer sei. Die Firma bekommt seitdem also weniger Kunden, weil keine Werbung geschalten wird und Google kein Geld. Die Umstellung auf das Googlekonto war also quasi ein Loose-loose Geschäft, oder? Aber Hauptsache, wir können jetzt alle Googleservices mit einem Account nutzen.

Nebenbei: Das war Beitrag 1400.

Primäre Vielfliegernummer

Ein paar meiner Kunden benutzen Google-Adwords für die Werbung. Dafür habe ich ihnen mal ein Konto eingerichtet, wo man die Optionen konfigurieren und die Statistiken abrufen kann. Seit neuestem nötigt einem Google aber, bei der Anmeldung ein Mailkonto anzulegen. Denn Sinn dahinter kann ich zwar nicht erkennen, da dieses Mailkonto wohl nie genutzt werden wird. Naja, egal. Ein wenig weltfremd kommt mir Google aber vor, wenn ich mir so ansehe, welche Sicherheitsabfragen dem Webseitenprogrammierer so eingefallen sind, als er die Anmeldeseite programmierte.

Wie lautet Ihre primäre Vielfliegernummer

Von wegen 1a Spamfilter

Meinen Mailaccount bei Google bin ich leider noch immer nicht los geworden. Allerdings ist er auch recht praktisch. Ich nehme die Mailadresse auschließlich zum kommentieren her und die zahlreichen Kommentarbenachrichtigungen werden immer schön zusammengefasst. Der Spamfilter arbeitete anfangs auch fast perfekt, mittlerweile kommt aber da auch immer wieder mal was durch. Noch schlimmer aber ist der umgekehrte Fall, wenn eine erwünschte Mail als Spam erkannt wird. Auch das kommt leider immer öfter vor. Angeblich kann man den Spamfilter auch “trainieren”, wenn man Mails eben als Spam markiert oder die Markierung aufhebt. Funktioniert leider auch nur ab und zu.

Vor ein paar Monaten habe ich mich dummerweise mal bei MySpace registriert, aber nach zwei Tagen testen gemerkt, dass das ein VZ ist, das mir nicht wirklich irgendwas bringt. Also den Account gelöscht und wie es aber bei solchen Portalen immer so ist, kriege ich seitdem regelmäßig einen Newsletter. Den kann ich natürlich nicht mehr abbestellen, da ich ja kein Mitglied mehr bin. Also habe ich diese Newsletter immer als das gekennzeichnet, was sie sind: als Spam. Viermal habe ich das in meinem Mailaccount bei Google seither gemacht. Gebracht hat es gar nichts.

Kein Ponyhof

Wie soll diese Zeitung je Anschluß an das Informationszeitalter gewinnen?

SZ: Herr Volkmer, Sie sind zu einer Art Samariter für die Geschmähten im Web geworden. Warum sorgen Sie sich so um den guten Ruf Ihrer Mitmenschen?

Volkmer: Ich bin selber ein Opfer. Ich habe erlebt, was Rufschädigung für mein Unternehmen bedeutet.

SZ: Was ist denn passiert?

Volkmer: Jemand hat vor ein paar Jahren einmal sehr schlecht über mich und meine Firma in Internetforen geschrieben. Dabei wurden auch offen Namen erwähnt. Die falschen Behauptungen wurden von Kunden gegoogelt, bei denen wir uns um Aufträge bemühten – und wir bekamen die Aufträge nicht.

SZ: Gegoogelt?

Quelle: SZ via Spreeblick

Von Panikmache und Scheinheiligkeit

Jeder sollte gestern das Licht ausmachen und damit die Politiker ermahnen, dass die endlich zwecks Klimaschutz in die Pötte kommen. Natürlich wurde von diversen wichtigen Menschen dann gleich gewarnt, dass das zum Blackout im Stromnetz führen kann und noch viel Schlimmeres droht. Irgendwie fühlte ich mich an den Jahrtausendwechsel und das prognostizierte mögliche Ende der Menschheit durch einen Komplettabsturz der Computerwelt erinnert. Der EDV-Branche hat das seinerzeit viel Geschäft gebracht, denn jedem Geschäftsführer saß das Geld locker. Wie vielen Admins hat es mir den Silvesterabend versaut, weil am nächsten Tag unbedingt ein Notteam im Büro sein mußte. Wie überall habe auch ich nur festgestellt, dass alles funktionierte und ich war pünktlich zum Mittagessen wieder zu Hause. Heute lese ich trotz recht großer Beteiligung – oh Wunder – nichts von Blackout.

Zu der Aktion an sich kann man stehen, wie man will. Für den Klimaschutz selbst hat es wohl eher nichts gebracht. Eher schon für die Politur am grünen Image. Recht populistisch haben sich daher ein paar Fernsehsender und Boulevardblätter der Aktion von Greenpeace und WWF angeschlossen.

Natürlich mußte da auch Google mitmischen und hat gleich die Seite auf schwarz getrimmt. Wie es um den Wert des Klimaschutzes aber wirklich bestellt ist, hat Googlemitbegründer Larry Page zeitgleich bewiesen. Zu seiner Luxushochzeit hat er hunderte Gäste mit Privatjets auf eine Karibikinsel einfliegen lassen. Seine Festzelte wurden klimatisiert, schließlich ist ja zu warm auch nichts und fürs entsprechende Ambiente auf der extra aufgeschütteten Sandbank, sorgten ein paar Plastikpalmen. Auf gut deutsch: Umweltschutz geht ihm in Wirklichkeit am Arsch vorbei.

Weitere Links dazu:
Wasser predigen und Wein saufen
Google rettet die Welt?
Strom sparen für Larry

Was der Mensch so sucht

Bei Heise liest man grad über die Jahres-Zeitgeist-Statistik von Google. Soll heißen, Google hat die meistgesuchtesten Begriffe von 2007 veröffentlicht. Wenn ich mir die Liste so durchsehe, bin ich doch ein wenig verwirrt. Wenn nach Routenplaner (Platz 1) gesucht wird, kann ich das ja noch verstehen, schließlich gibt es zahlreiche davon. Warum sucht man aber nach Telefonbuch (Platz 2) oder Wetter (Platz 3). Ich würde da irgendwie nicht auf die Idee kommen, zu googlen, sondern würde die Domain direkt eingeben. Erst recht bei Wikipedia, der Nummer vier in der Liste. Begriffe wie Bild oder ICQ sind weitläufig, da kommen viele verschiedene Ergebnisse, auch wenn man das bei Axel Springer vielleicht anders sieht. Und wenn bei IKEA nicht gleich die Domain in der Adresszeile eingegeben wird, kann das doch eigentlich nur bedeuten, dass entweder mögliche Fehler oder lustige Modifikationen (Hacks) gesucht werden, oder?

ByeBye Blogger.com

Viele, die ihre ersten Bloggerschritte machen, landen bei Blogger.com, auch bekannt als Blogspot. Ist ja auch kein Wunder, denn wenn man bei Google nach “blog” oder “bloggen” sucht, kommt die googleeigene Seite zuerst. Früher oder später wird man aber feststellen, dass die Grenzen dessen, was man mit Blogspot machen kann, recht eng sind. Dass grundsätzlich keine Trackbacks von anderen Seiten angenommen werden, führt bei SEOs auch dazu, dass diese Blogs eher nicht verlinkt werden. Von der dürftigen Kommentarfunktion möchte ich jetzt mal gar nicht reden.

Und so wundert es nicht, wenn man immer wieder davon liest, wie Blogs auf einen eigenen Webspace mit WordPress als Blogsoftware umziehen. Daher möchte ich drei Seiten aus meiner Blogroll erwähnen, die ganz aktuell auf WordPress gewechselt haben:

ChliiTierChnübler (kämpft noch)
Guitargeorge
und
Seelenvögel (wer mag den Mädels einen schönen Header entwerfen?)

Beim Regensburger Bloggertreffen hat Alin sinngemäß einen Vergleich gebracht: “Blogspot ist wie eine Mietwohnung, WordPress auf einem eigenen Webspace ist wie ein Hauskauf.” Ich glaube, das ist falsch. Wenn wir beim Hausvergleich bleiben, dann entspricht der Server im eigenen Keller mit Standleitung wohl am ehesten einem Hauskauf. Hosting bei einem Provider wäre dann wie Miete und Blogspot ist die Bank unter der Brücke Studentenwohnheim.

Google, das war ja wohl nichts

Das Pagerankupdate ist durch und ich bin von 5 auf 3 runter. Klar, ist es einem andersrum lieber, letztendlich wurden aber viele Seiten abgestraft. Prinzipiell finde ich es auch nicht einmal übel, wenn Links aus Linkverzeichnissen abgewertet werden. Bei Linklift und Trigami zeigt sich aber, dass Google voll nach der Devise “Du sollst keine anderen Götter neben mir haben” handelt. Will heissen: “Du kannst schon Werbefläche an andere verkaufen, musst aber dann damit leben, wenn wir Dich abwerten.”

Damit kann ich leben, denn Besucher sind mir wichtiger als der Pagerank. Außerdem spielt Google bei mir seit drei Monaten sowieso nicht mehr die erste Geige, was die Besucher angeht, die über Suchmaschinen kommen. Wenn ich aber überschlage, wie meine anderen Blogs bewertet werden, kann ich nur den Kopf schütteln und feststellen, dass der Pagerank eigentlich keinerlei Aussagekraft hat. Gerade bei Blogs ist sowieso die Technoratiauthority wesentlich aussagekräftiger. In der Zukunft könnte auch Benedikts Metaroll eine wichtige Rolle spielen.

StoiBär Visits 09/2007: 21550 – Technoratiauthority: 186 – Pagerank: 2
Campingtest Visits 09/2007: 1550 – Technoratiauthority: 3 – Pagerank: 3
Concordia Wernberg Visits 09/2007: 900 – Technoratiauthority: 3 – Pagerank: 3
Hüthaus Visits 09/2007: 620 – Technoratiauthority: 13 – Pagerank: 3
LAN Shooters Neusath Visits 09/2007: 400 – Technoratiauthority: 4 – Pagerank: 3
Neusath Visits 09/2007: 310 – Technoratiauthority: 4 – Pagerank: 3

Für die Radseite habe ich seotechnisch vor Zeiten schon etwas unternommen. Die anderen Seiten werden nur untereinander verlinkt.

Telefonterror durch Google

Wenn man bei Google nach Firmen sucht, bekommt man immer öfter die Firma gleich mit Lageplan und Kontaktadresse angezeigt. Das ist ist auch recht hilfreich, solange die Daten stimmen. Ärgerlich ist das Ganze allerdings, wenn für ein Einkaufszentrum mit täglich bis zu 30.000 Besucher eine falsche Telefonnummer angezeigt wird. Für das Donaueinkaufszentrum ist dies der Fall. Da wird nämlich fälschlicherweise die Telefonnummer eines Mieters eingeblendet, der sich nun seit einiger Zeit über vermehrte Anrufe freuen kann.

Da die Daten nicht von uns eingepflegt wurden, frage ich mich nun, wie ich die richtige Telefonnummer da rein bekomme. Die weiteren Links unter der Karte legen den Verdacht nahe, dass der Eintrag redaktionell gepflegt wurde. Telefonisch bei Google anzufragen hat natürlich keinen Sinn. Kommen die Daten vielleicht gar von Tele Atlas? Wer hat einen Tipp?

Telefonterror durch falsche Adresse in Google