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HP Server: Qualität ist wohl auch hier Vergangenheit

Was macht einen guten Server aus? Nun, er sollte bei einer Betriebszeit von 24/7 ein paar Jahre zuverlässig durchlaufen. Alle kritischen Bauteile wie Netzteil und Festplatten sind redundant ausgelegt und sollten aber trotzdem nur im Einzelfall mal ausfallen. Mit Servern von Hewlett Packard bzw. voher Compaq war ich jahrelang zufrieden. Doch nun macht sich mehr und mehr Frust breit. An einem HP Proliant DL 380 G7 ist nun schon die fünfte von acht Platten innerhalb von nur vier Monaten augefallen. Zwar werden die immer innerhalb eines Arbeitstages kostenlos getauscht, aber man traut sich ja schon fast nicht mehr in Urlaub gehen. Undenkbar, wenn mal zwei Platten gleichzeitig ausfallen sollten. Meine Hoffnung ist nur, dass sich das beruhigt, wenn jetzt dann alle durchgetauscht sind. Vielleicht hat ja Seagate mit der Savvio 600GB 10k (ST9600205SS bzw. 619286-003 oder 581311-001) einfach eine Schrottserie gebaut oder die Firmware ist mal wieder fehlerhaft. Wäre bei Seagate ja nicht zum ersten Mal.

Logistische Meisterleistung

In einem nagelneuen HP Proliant ML350 hatte ich vorgestern ein ebenso neues HP Ultrium 448 Laufwerk eingebaut. Als ich das mitgelieferte Band zum ersten Mal einlegte, hörte sich das gar nicht gut an. Also die Auswurftaste gedrückt und wie bereits geahnt, hatte sich das Band gefressen.

Für den Server haben wir ein Carepack mit eine Reaktionszeit von 4 Stunden abgeschlossen. Um 10:40 Uhr habe ich gestern den Serversupport angerufen und den Schaden gemeldet. Am Nachmittag um 16:30 Uhr kam dann ein DHL-Kurier und brachte ein kleines Päckchen, das nicht der Streamer sein konnte. Natürlich war es nur das neue Ultrium2-Band. Der eigentlich Streamer kam dann heute mit einem anderen Kurierfahrer um 9:00 Uhrhier in Regensburg an. Beide Fahrer kamen übrigens aus Nürnberg. Jetzt ist mir auch klar, warum bei HP die Suppportpacks so teuer sind.

Den Sternen so nah

Laut der aktuellen Werbung von Hewlett Packard sind in der ISS HP ProCurve 2524 Switches verbaut. Angeblich erfüllen nur die die “Anforderungen an Strahlenfestigkeit, Management-Funktion und Leistungsfähigkeit“. Interessant wäre jetzt nur, ob die NASA auch gleich das passende EPACK U4835E dazu gekauft hat. Für rund 220,- Euro gibt es 3 Jahre lang einen Reparaturservice mit einer Reaktionszeit von 4 Stunden. Da bekommt doch Vor-Ort Service glatt eine ganz neue Bedeutung!

Nicht wirklich lustig

Anrufe bei Supporthotlines namhafter Firmen machen nicht gerade Spaß. Die Hotline bei Hewlett Packard zählt aber normalerweise nicht zu denen, vor der man Angst haben muß. In der Vergangenheit durfte ich zwar feststellen, dass deren Computersystem nicht gerade zu den Highlights zählt, aber zumindest bekommt man zügig jemanden an die Strippe und meist spricht der- oder diejenige auch deutsch. Heute brachte mit die HP-Hotline aber fast zur Weißglut.

Bei einem HP Laserjet 4250 gab es Anfang der Woche einen Papierstau (Nein, kein Konfetti!) und obwohl alle Reste entfernt wurden, ich das Gerät halb zerlegt hatte und wirklich kein Papierschnitzel mehr zu finden war, bekam ich nur den Fehler 13.20.00 im Display. Das Gerät hat ein registriertes Care Pack mit 3 Jahre Vor Ort Service am nächsten Arbeitstag. Also angerufen und recht schnell einen Mitarbeiter mit osteuropäischen Akzent ans Rohr bekommen. Zehn Minuten lang haben wir seine Checkliste abgearbeitet, einen Coldreset gemacht, Sensoren und Papierwege geprüft. Dann hat er es eingesehen und gemeint, da müsse ein HP-Techniker ran. Als er die Seriennummer des Care Packs in seinen Computer eingegeben hatte, fand er auch gleich Name und Anschrift. Dann noch die Seriennummer des Gerätes verglichen. Als nächstes meinte er, ich solle ein Statusblatt ausdrucken. Wie bitte? Seit 15 Minuten erkläre ich, ich könne nicht drucken, weil ich nur die Fehlermeldung bekomme. Achso ja. Ob ich denn dann übers Netz auf die Konfig zugreifen könne. Nein, geht auch nicht, hat keine Netzkarte, nur LPT. OK, geht angeblich auch so. Er erstellt mir also jetzt eine Casenummer. Zwischendurch immer wieder Flüche und Nachfragen beim Kollegen. Wie sich später rausstellte auf polnisch. Dann: Er habe ein kleines Problem, ich solle kurz in der Leitung bleiben. Also ab in die Warteschleife. 10 Minuten später wurde die Verbindung getrennt.

Nochmal angerufen. Diesmal eine Dame. Also nochmal Problem erklärt, die Tests beschrieben, die ich mit dem Kollegen vorher durchgeführt hatte und ihr dann die Seriennummer des Care Packs genannt. Es tue ihr leid, die Nummer der Garantieerweiterung ist zwar gültig, aber noch nicht registriert. Ich solle ihr nochmal die Daten durchgeben und eine Rechnungskopie faxen. Bitte? Also erklärt, dass sie sich irren müsse, denn der Kollege, der mich vorher aus der Leitung geworfen hatte, hatte ja die Adresse aus seinem PC ausgelesen. Und die müssen ja irgendwo gespeichert gewesen sein. Es tue ihr leid, aber sie findet nichts. Wenigstens habe ich dann eine Casenummer bekommen und so habe ich ihr die Rechnung rausgesucht und gefaxt. Alles in allem habe ich 80 Minuten verbraten und warte jetzt schon wieder zwei Stunden auf einen Rückruf. Nein HP, so macht das keinen Spaß.

Schnäppchenrechner von HP

Die Adventszeit in der EDV-Branche wird immer so schön als Jahresendgeschäft betitelt. Wer noch einen günstigen Büro- oder Internet-PC sucht, der wird eventuell bei Hewlett-Packard fündig. Den DX2300 (GD998ET) gibt es derzeit für einen Straßenpreis von ca. 340,- Euro incl. Mwst. Dafür bekommt man dann einen sauber verarbeiteten und sehr leisen Minitower mit folgenden Merkmalen:

  • Intel Celeron D 420 mit 1600 MHz
  • 1x 512 MB RAM (2 Speicherbänke)
  • 80 GB SATA Festplatte
  • SATA DVD-Rom
  • Intel GMA 3000
  • 10/100 LAN und Sound on Board
  • HP-Tastatur und optische Scrollmaus
  • Freie Steckplätze: 1x PCIe x16, 2x PCIe x1, 1x PCI, 2x SATA
  • Microsoft Windows XP pro

Als Zusatz würde ich noch eine Speichererweiterung nehmen: 512 MB für rund 28,- Euro oder 1024 MB für 49,- Euro. Wers braucht noch einen DVD-Brenner für 40,- Euro rein und dann hat man eine brauchbare und vistafreie Kiste für 410,- Euro. Klar ist das dann keine Zockerrakete, aber für den Hausgebrauch reicht der allemal. Hier noch ein paar Fotos und ein Datenblatt zum besseren Verständnis.

Detailansicht Hewlett-Packard DX2300 (GD998ET)Detailansicht Hewlett-Packard DX2300 (GD998ET)Detailansicht Hewlett-Packard DX2300 (GD998ET)Detailansicht Hewlett-Packard DX2300 (GD998ET)

(Die abgebildete zweite Netzwerkkarte ist normalerweise nicht dabei)

Neues vom HP Support

Letzte Woche einen nagelneuen Proliant ML 370 mit 2 Stück P400 RAID-Controller mit je 512 MB RAM für SAS-Festplatten bekommen. Natürlich ist einer der Controller gleich mal defekt und ein Anruf beim HP Server Support in Sofia (Bulgarien) nötig. Der Dame (spricht immerhin deutsch als Muttersprache) erstmal erklärt, warum ich sicher bin, dass der Controller defekt ist. OK, kein Problem, Ersatz kommt per UPS, incl. Abholschein für den defekten Controller. Was bringt aber das braune Männchen heute? Ein 256 MB Modul für eben den defekten Controller. Davon abgesehen, dass ich der Dame die HP-Artikelnummer (411064-B21) genannt habe, der gelieferte Speicher nicht einmal die richtige Größe hätte, kann ich den Server jetzt wieder mindestens zwei Tage länger nicht in Betrieb nehmen. Und ja, ich bin genervt!

Innovationen – made by hp II

Hewlett-Packard liefert für die Rechner seit ein paar Monaten keinen Datenträger mit dem Betriebsystem mehr aus. Stattdessen muss man mit einem vorinstallierten Tool selbst einen Datenträger brennen. Das macht nur recht wenig Sinn, wenn es sich um einen Business-PCs ohne CD- oder DVD-Brenner handelt.

Innovationen – made by hp

Heute eine nagelneue XW4400 Workstation von Hewlett-Packard mit Intel Core 2 Duo CPU aufgestellt. Die mitgelieferte Maus angeschlossen und beinahe einen Schreikrampf bekommen. Eine Zweitastenmaus mit KUGEL liefern die aus! Hallo? Wie lange sind optische Mäuse schon Standard? Immerhin kennt HP aber schon Scrollräder. *kopfschüttel*

Das Armutszeugnis von Hewlett Packard

Hewlett Packard liefert zu jedem Server seit je her eine Schnellstart-CD. Die sogenannte SmartStart CD beinhaltet alle Treiber und Software, die man zur Installation des Servers benötigt. Man kann alle Treiber auf die Platte kopieren und anschließend wird man aufgefordert, die Betriebssystem-CD einzulegen. Die Windows-Installation startet dann automatisch.

Im Januar habe ich mich schon einmal darüber beschwert, dass HP für den ML 310 G3 Server auf dieser Smartstart CD keinen Treiber für den OnBoard-RAID-Controller mitliefert, man den erst manuell runterladen muss und dann ein Standard Windowssetup ausführen muss. Jetzt, sieben Monate später habe ich wieder so einen Server zu installieren. Diesmal einen ML310 G4, der aber den selben Controllertyp benutzt. Beim Server ist wieder eine Smartstart CD dabei, die das aktuellste Release 7.80 beinhaltet. Leider wird der OnBoard Controller wieder nicht unterstützt. Diese Version ist laut Downloadpage von Mai 2007. Die CD ist also absolut nutzlos und nur schmückendes Beiwerk, wenn man den Server mit dem eingebauten Controller nutzen möchte.

Daher hier nochmal der Downloadlink. Der Treiber ist für beider Serverversionen: ML310 G3 und ML310 G4:

HP Embedded SATA RAID Controller Driver for Windows 2000/Windows Server 2003

und hier gibt es den Rest der benötigten Treiber:

Alle Treiber für den HP ML310 G4

Peinlich, peinlich ist das liebe Leute von Hewlett-Packard

Mein neues Schlepptop

Notebook HP Compaq 6715bNach dem Urlaub im April habe ich mein bisheriges Laptop an einen Bekannten verkauft. Jetzt war ich zwei Monate ohne Notebook, weil ich mich nicht recht entscheiden konnte, was ich anschaffen sollte. Alle günstigen Notebooks waren nicht zur Arbeit zu gebrauchen. Irgendwie hab ich den Eindruck, es gibt nur noch Notebooks mit Widescreen und verspielgeltem Display. Die Standardauflösung ist dann immer 1280 x 768 Pixel. Das mag zwar ganz nett zum Filmchen gucken sein, doch dafür hab ich ein Fernsehgerät oder gehe ins Kino. Ich wollte ein Notebook zum Fotos bearbeiten, wenn ich im Urlaub meine Kamera entleeren muss, zum Internet surfen und für Standardbüroanwendungen. Gelegentlich soll auch mal ein Ballerspielchen drin sein, was allerdings eher unwichtig ist. So schränkt sich die Auswahl schon auf 20% der bezahlbaren Geräte ein.

Gekauft habe ich jetzt ein HP 6715b. Das hat eine Auflösung von 1680 x 1050 Pixel und eben kein verspiegeltes Display. Ist zwar trotzdem Widescreen, aber zumindest hat es eine vernünftige vertikale Pixelzahl. Zusammen mit dem 2,0 GHz Turion 64 X2 Prozessor, 2 GB RAM, 160 GB HDD, ATI-1270 Grafik, DVD-Brenner und WLAN hat es alles was ich so haben wollte. Entgegen aller Vernunft habe ich mich jetzt auch entschlossen, das vorinstallierte Windows Vista Business erst nocheinmal eine Woche zu testen und Microsoft mit ihrem aufgeblasenen Betriebsystem eine weitere Chance zu geben.

Danke Hewlett Packard

HP ML 310 G3Hewlett Packard liefert zu jedem Server seit je her eine Schnellstart-CD. Die sogenannte SmartStart CD beinhaltet alle Treiber und Software, die man zur Installation des Servers benötigt. Man kann alle Treiber auf die Platte kopieren und anschließend wird man aufgefordert, die Betriebssystem-CD einzulegen. Die Windows-Installation startet dann automatisch.

Was würde man also erwarten, wenn man einen neuen HP ProLiant ML 310 G3 bekommt? Richtig! Da funktioniert es genauso. Auf der CD steht auch, dass die komplette 300er Serie unterstützt wird. Was ist aber die Realität? Es funktioniert nicht. Nach dem Anlegen des RAID über das Controllermenü, rufe ich SmartStart auf und das sagt mir dann, ich hätte keine bootfähige Festplatte angeschlossen. Also im Bios gesucht und rumprobiert. Das RAID nochmal gelöscht und neu angelegt. Bringt alles nichts.

Also auf die HP-Homepage und nach Treibern gesucht. Für den Adaptec onBoard SATA RAID-Controller gibt es auch einen Treiber und über die Standard Windows Installation kann man den mit F6 beim Setupstart einbinden. Kaum sucht man eine Stunde rum, schon kann man mit der Installation des Microsoft Server 2003 beginnen. Da hat wohl einer in der Qualitätskontrolle bei HP gepennt.

Den benötigten Treiber gibt es übrigens hier: HP Embedded SATA RAID Controller Driver for Windows 2000/Windows Server 2003