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Schafferhof Flair

So manch schöne Kneipe gibt es bei uns in der Gegend. Wenn man sie auch manchmal ein wenig suchen muss, so findet man sie mit ein wenig Gespür doch recht schnell. Der Schafferhof in Neuhaus bei Windischeschenbach zählt zweifelsfrei dazu und ist doch nochmal irgendwie anders. Vielleicht liegt es am Zoigl, vielleicht am alten Gemäuer, das liebevoll restauriert wurde. Vielleicht aber auch an der Einfachheit, wie hier die Dinge angegangen werden. Vergangenen Freitag waren wir zur Groovenight da. Auf drei Bühnen spielten leicht zeitversetzt sechs Bands und für die 12 Euro Eintritt konnte man zwischen allen hin- und hertingeln. Dazu gab es frisches Zoigl für – festhalten – 1,60 Euro die Halbe. Im Herrgottswinkel unter der Maria gaben die Bands alles und so wurden Zapfhahn, Band und Publikum bald eins.

Groovenight am Schafferhof

Rookie Jam am Schafferhof

Während dann die “Bikinipunkband” Rookie Jam auf der Tenne einheizte, fanden sich in der Zoiglstube Bite the Beagle und WickerWork zur Jamsession zusammen. Aber seht selbt:

[youtube Zyi5iuvoRoY]

Nächster Zoiglausschank am Schafferhof ist übrigens  vom 21.08. bis 24.08. Da gibt es dann den “Original Bauernsfünfer” und die Band “MASH” bei freiem Eintritt!

Mit Beharrlichkeit zum Boom

Letzte Woche war im BR ein Beitrag über die Oberpfalz und warum die Wirtschaft derzeit hier so erfolgreich ist. Waren wir doch früher immer das Armenhaus Bayerns und von der Regierung in München vergessen. Das hat sich geändert und Quer hat in einem fünfminütigen Bericht gezeigt, warum das so ist. Und da ich weiß, dass es hier einige Fans von Sheepworld gibt, möchte ich vorallem denen den Bericht ans Herz legen.

SEO-Aktion: Pellets

Jemand aus meiner Verwandschaft hat sich selbstständig gemacht und produziert jetzt in der eigenen Fabrik Holzpellets. Dreimal dürft Ihr raten, wer für die Internetseite verpflichtet wurde. Wie es immer so ist, soll die Seite natürlich sofort von jedem gefunden und besucht werden, obwohl die Inhalte noch zum Großteil fehlen. Das mit den Inhalten ist in diesem Fall aber nicht so schlimm, weil Interessenten erst einmal nur die Bezugsquelle interessiert und dann der Preis ausschlaggebend ist. Wenn man Holzpellets produziert möchte man natürlich bei Google mit dem Suchbegriff “Pellets” ganz vorne stehen. Bei rund 15 Millionen Suchergebnissen sollte das doch nicht weiter schwer sein, oder? Jetzt kennt Ihr auf jeden Fall mein Dilemma. Daher starte ich heute die SEO-Aktion “Pellets“. Wichtigstes Ziel ist es, das für diesen Suchbegriff die Seite www.jurapellets.de nach vorne katapultiert wird.

Ausgangsposition:

Sieben Backlinks aus drei Domains

Position bei Google:

  • für “jurapellets”: Platz 1
  • für “pellets”: > Seite 25
  • für “amberg”: > Seite 25
  • für “oberpfalz”: > Seite 25
  • für “hackschnitzel”: > Seite 25

Es ist zwar ein gewisses Budget da, doch erstmal möchte ich es ohne Kaufwerbung ausprobieren. Ich werde jetzt mal mit der Optimierung anfangen und wer möchte kann natürlich mithelfen und einen Link setzen. Wie gesagt: Optimiert soll für die genannten Keywords werden.

In ein paar Wochen werde ich hier einen neuen Beitrag schreiben, in dem ich die Ergebnisse präsentiere und mich artig bei den Helfern bedanken werde. 😉

Wau-Wau in der Oberpfalz also

Nicolas Cage ist seit gut einem Jahr Besitzer der Burg Neidstein an der oberpfälzisch/fränkischen Grenze. Unserer Lokalzeitung ist das ab und zu eine Meldung wert. In Ermangelung eines direkten Interviewtermins, werden gerne auch mal Angestellte oder Dorfbewohner befragt, was oft zu tiefgründigen Erkenntnisssen führt. Diverse Klatschblätter nehmen das Thema vorallem dann auf, wenn etwas gebraucht wird, um das aufziehende Sommerloch zu füllen. Dazu werden scheinbar gerne mal Redakteure vor Ort (Neidstein ist übrigens nicht gerade in der Nähe von Regensburg) geschickt, die der bayerischen Sprache wohl nicht recht mächtig sind. So geschehen bei “Bunte”. Ohne Übersetzer schickte man einen Schreiberling aus dem fernen München (München ist übrigens da, wo niemand mehr bayerisch spricht) los und konfrontierte ihn mit den Ureinwohnern der Gemeinde Etzelwang. Dass dieser arme Kerl gnadenlos verloren gehen musste, war klar und so konnte nur Unfug im Bericht herauskommen. Während unsereins über die Unwissenheit der Bunte nur müde lächeln kann und deren fehlende Bereitschaft zur vollkommenen Poesie des oberpälzer Dialektes nicht böse nehmen kann, hat sich unser Lokalblatt seinerseits auf das niedrige Niveau des Tratschblattes aus München herabgelasssen. Man beschwert sich über die diskriminierenden Äusserungen und benutzt Wortspiele, die mich schon fast an Ali erinnern:

Rund eine Million Oberpfälzer, vor allem auch die Etzelwanger, sind erstaunt, dass sie die Muttersprache nicht beherrschen, sie dürfen aufschauen zur “Bunten”, diesem Leuchtturm der reinen deutschen Sprache, ausgerechnet zur “Bunten”. Haha.

Dabei hat doch schon Buno Jonas festgestellt, dass alle bedeutenden griechischen Philosophen aus Niederbayern kommen und die eigentliche Wurzel der deutschen Sprache im Sprachlabor Oberpfalz (Achtung Seite laden lassen und Lautsprecher an!) liegen.