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Der Dicke vs. Paul Potts

Nach längerer Pause bloggt Der Dicke wieder.

Wegen diesem seltsamen Sangesfleischklops aus England, der heute dafür gesorgt hat, dass ich bald einen neuen Fernseher brauchen werde. Bin ich eigentlich der Einzige, dem diese Sch***-Telekomwerbung aufn Sack geht? Der spätestens nach der 20. Wiederholung dieser mistigen Werbung am Abend versucht ist, den eigenen Korkschlappen durch die Plastikscheibe des Flachbildschirms bis nach London zu donnern?

Da hat er schon recht. Wobei – als Paul Potts damals bei Britain´s got talent zum ersten Mal aufgetreten ist, war das schon spektakulär. Er hat dann auch verdient gewonnen und daß er die Gunst der Stunde natürlich nutzen möchte und muß, ist klar. Für den großen Durchbruch wird es mit seinen Gesangskünsten nicht reichen und da gilt es, Geld zu verdienen solange es noch geht. Jetzt ist aber die Grenze des Zumutbaren überschritten und die Werbung der Telekom nervt mittlerweile ungemein. Als er dann vergangen Donnerstag noch beim nervigen Markus Lanz (wann kommt eigentlich endlich der Kerner wieder?) einen mittelschlechten Playback-Auftritt hatte, kann ich nun auch nicht mehr hören. Mal abwarten, wann er wieder in der Versenkung verschwindet und das Schicksal von Alexander Klaws, Tobias Regner, Bro´sis oder Monrose teilt.

Achja! Und dieses Nessun dorma von Luciano Pavarotti zusammen mit Ian Gillan (Parco Novi Sad, Modena 29. Mai 2001) ist echt klasse!

[youtube g4alxhP6xVQ]

Gänsehaut

Während in deutschen Castingshows nur magersüchtige Mädels über den Laufsteg stolzieren und viele peinliche Menschen meinen, der Öffentlichkeit ihre Sangeskünste demonstrieren zu müssen, haben die Engländer ausnahmsweise etwas mehr Niveau. Die suchen derzeit in “Britain��s Got Talent TV show” einen neuen Opernstar. Der Gewinner bekommt 100.000 Pfund und darf dann der Queen ein Liedchen vorträllern.

Da kommt dann also ein 36-jähriger Handyverkäufer namens Paul Potts aus Wales mit seinen schiefen Zähnen und seinem leichten Bauchansatz auf die Bühne und singt Nessun dorma aus Puccinis Turandot. Zuerst denke ich noch, das ist doch Otti Fischer in jungen Jahren. Doch als ich die ersten Töne höre, bin ich baff. Jetzt hab ich das schon zum dritten Mal angehört und mir läufts noch immer kalt den Rücken runter. Aber seht selbst:

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