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Immer wieder Probleme bei und mit All-Inkl

Wegem anhaltenden Ärger mit 1und1 bin ich im Herbst 2007 mit meinen Domains zu All-Inkl umgezogen. Ich muss sagen, dass mir das Abrechungssystem, das Backend und einige andere Dinge gut gefallen. Vorallem der Support ist gut erreichbar und kann einem meist auch weiterhelfen (falls er mag). Leider häufen sich in letzter Zeit immer mehr Dinge, die es mir schön langsam verleiden, bei diesem Hoster zu sein. Es gibt immer wieder kleine Probleme und Bugs (Kodierungsfehler, Statistikauswertung, lahme DNS-Updates) die noch zu akzeptieren sind. Nicht zu akzeptieren sind aber die ständigen Ausfälle der Seiten, bei denen es dann immer heißt, da wurde gerade nur schnell ein Web- oder Datenbankserver neu gestartet.

Schön wäre ein Exchangepostfach, doch dass der Linuxprovider dies nicht bietet, habe ich damals in Kauf genommen. Gerne würde ich aber mit meinem HTC per IMAP oder POP3 auf meine Mails zugreifen. Das habe ich bisher nicht auf die Reihe bekommen und leider kann ich es nicht (oder hatte bisher noch nicht die Muse) genau eingrenzen, ob nicht doch T-Mobile oder die Androidsoftware die Schuld tragen. Mit den augenblicklichen Einstellungen wird ab und zu mal einen einzelne Mail abgeholt und aufs Smartphone übertragen, doch eben nicht alle. “Serverantwort: null” heißt es nur immer wieder. Der Support von All-Inkl konnte zumindest leider nicht weiterhelfen.

Daher nutze ich den All-Inkl Webmailer relativ viel und die antiquierte Optik und Funktionalität habe ich schon fast lieb gewonnen. Gelegentlich geht die Performance kurzzeitig gewaltig in die Knie. Doch in letzter Zeit kommt es immer öfter vor, dass der Zugriff gar nicht mehr funktioniert. So heute Abend.

Liebes Team von All-Inkl. Da brodelt was und langsam solltet Ihr mal was für die Qualität tun.

Nachtrag: Das mit der HTC-Anbindung ist gelöst, es lag nicht an All-Inkl, sondern an meinem tollen Vertragspartner der Telekom.

Ungeschützte Statistik bei All-Inkl

Heute habe ich etwas entdeckt, bei dem ich fast aus allen Wolken gefallen bin. Nachdem ich weiß, dass einige von Euch auch bei All-Inkl sind, möchte ich es Euch nicht vorenthalten.

Ungeschützte Statistik bei All-Inkl

Als Statistiktool verwende ich schon seit Jahr und Tag Semmelstatz in meinen Blogs. Als ich seinerzeit von 1 & 1 zu All-Inkl umzog, habe ich mich daher auch gar nicht weiter dafür interessiert, welche Tools mein neuer Provider so anbietet. Im KAS-Menü (die Konfigoberfläche von all-inkl) bin ich zwar schon über eine Statistik gestolpert, aber darin gibt es nur Daten zu Webspace, Traffic und Größe der MySQL-Datenbank. In meinem FTP-Programm habe ich auch mal das Verzeichnis logs registriert, aber da der Zugriff über Browser verweigert wird, dachte ich, es passt alles.

Heute bin ich dann zufällig darauf gekommen das unter http://[domainname]/usage/ diese Logs zu einer sauberen Statistik ausgewertet werden und jetzt kommts: Diese ist für jeden offen zugänglich! Ich mein, bei privaten Seiten ist es relativ egal, ob Fremde Einblick kriegen, welche Bilder von Fischen angesehen werden oder nicht. Viele Blogger veröffentlichen ihre Zugriffszahlen auch regelmäßig. Bei mir kann jeder auf der Startseite sehen, was die häufigsten Suchanfragen sind.

Bei Firmenseiten sieht es da ganz anders aus. Wenn ich von meinem Mitbewerber meinetwegen weiß, dass viele Besucher mit dem Suchbegriff “XYZ” auf seine Seite kommen, dann kann ich entsprechend reagieren.

Was mir am meisten stinkt ist, dass All-Inkl einen Hinweis dazu tief in der FAQ versteckt hat:

Durch Aufruf der URL http://www.ihredomain.de/usage (anstelle “ihredomain.de” tragen Sie bitte Ihren Domainnamen ein) erhalten Sie die Webalizer-Statistik mit weiteren statistischen Informationen.

Wir empfehlen Ihnen, dieses Verzeichnis mit einem Passwortschutz (siehe Tools) zu versehen.

Wer soll das bitte finden? Warum gibt es keine Voreinstellung, die das erst einmal dicht macht? Wer also kein Interesse hat, seine Webstatistik zu publizieren, sollte sich das im KAS-Menü mal ansehen.

Warum Spam nie aussterben wird

Gestern habe ich ein kleines Firmennetz mit 15 Rechnern von reinem Outlook mit POP3-Konten auf MS Exchange umgestellt. Da dann ja der Exchangeserver allein für den Mailversand zuständig ist, muss man dort einen SMTP-Connector einrichten. Der Exchange funktioniert dann als SMTP-Relay für die lokale Domäne und reicht die Mails mittels diesem Connector an den SMTP-Server des Mailproviders weiter. Im SMTP-Connector habe ich dann eines der Benutzerkonten zur Authentifizierung am fremden Mailserver eingetragen. Meine Testmails kamen aber nicht an. In der Protokolldatei des Exchange fand ich nur den Hinweis, dass der Relayserver die Verbindung verweigert hat. Da es schon relativ spät war, habe ich einstweilen meinen eigenen SMTP-Server eingetragen und die Mails gingen dann problemlos raus.

Heute dann ein Anruf beim Fremdprovider, denn auf die Dauer möchte ich natürlich nicht, dass der Mailverkehr meines Kunden über eines meiner Konten abgewickelt wird. Dass der Provider nicht besonders groß ist, war mir schon bekannt. Daher hat es mich auch nicht weiter gewundert, dass der, “der sich da auskennt gerade auf Kundenbesuch ist”. Mir wurde aber ein baldiger Rückruf in Aussicht gestellt. Drei Stunden später dann erneut ein Anruf von mir: “Ja, der ist grad reingekommen”. Aha, na gut. Also Problem erklärt und nach möglichen Gründen gefragt. Der, der sich da auskennt hat dann gemeint: “Ja klar, der Mailserver akzeptiert ja auch keine Authentifizierung. Das stellen wir demnächst erst um.” Ich konnte es irgendwie nicht glauben, was der Typ da erzählt hat, aber es ist wirklich so. Die haben einen offenen STMP-Relay im Internet stehen, über den jeder senden kann. Einzige Einschränkung: Die Absendemailadresse muss auf dem Relayserver bekannt sein. Das sind dann die Momente, wo ich einfach fassungslos bin. Und nein, ich verrate Euch jetzt nicht den Namen des Mailservers.

Tiggerswelt.net abgeraucht?

Vor zwei Wochen ist Dreibein mit seinen Webseiten zum Wohnzimmerhoster umgezogen und lobte den einfachen persönlichen Kontakt zum Provider und die unbürokratische Hilfe bei Problemen. Wenn ich mir allerdings ansehe, wie oft seine Domain die letzten Tage nicht erreichbar ist, frage ich mich schon, ob er sich den richtigen Partner ausgesucht hat. Gestern und vorgestern war es nur morgens, heute sind seine Seiten schon den ganzen Tag down. Ich persönlich hab ja lieber einen Provider mit einem richtigen Rechenzentrum und keinen, der die Server im Wohnzimmer aufgestellt hat. Vorallem Dreibein dürfte es ordentlich ärgern, er betreibt seine Blogs ja nicht nur zum Spaß, sondern verdient damit Geld, das ihm jetzt natürlich flöten geht.

Nachtrag: Zum Thema Wohnzimmerhoster habe ich noch folgende Seite gefunden: http://www.wohnzimmer-hoster.de 😉