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Darfs a bisserl schneller sein?

Heute war Halbmarathon in Regensburg und trotz Verletzungspause und meiner daher sagenhaften 200 Jahreskilometer habe ich mich von Martin breitschlagen lassen, für ihn wieder den Tempomacher zu spielen. 1:35 war eigentlich schon seit letztem Jahr ausgemacht und ein Testlauf letzte Woche gab mir die Gewissheit, dass ich das derzeit auch schon wieder laufen kann.

Manche Dinge lernen die Regensburger Veranstalter scheinbar nie. Dass 16 Toiletten im Startbereich für mehr als 5000 Läufer einfach zu wenig sind, gehört da eindeutig dazu. Warum man die Startnummernausgabe heuer mit ins Ausstellerzelt gezwängt hat, muss man ebensowenig verstehen, wie die Tatsache, dass dieses Jahr keine Teilnehmerlisten mit Startnummern ausgehängt waren. Wenn dann natürlich am Schalter niemand seine Startnummer weiß, braucht man sich über lange Schlangen auch nicht mehr zu wundern.

Wie gesagt, 1:35 war der Plan. Am Start empfing mich Martin dann mit: „Ich bin super drauf, wie wärs, wenn wir schneller laufen würden?“ OK, wenn er meint!?! Und so haben wir uns dann nach zwei ruhigen Anfangskilometern an die Fersen des Zugläufers für 1:29 gehängt. Brav hab ich meine Pflichten als Wasserträger erfüllt und meinem Schützling gefüllte Becher angereicht. Bei Kilometer 18 dann fast mein kleines Waterloo. Wie schon so oft vertragen sich meine Füße einfach nicht mit alten ausgewaschenen Pflastersteinen im Format von 20 Zentimeter. Voll aus dem Tritt gekommen bemühte ich mich auf dem Kilometer durch  Stadtamhof und über die Steinerne Brücke um Schadensbegrenzung. Trotzdem klaffte bald ein Loch von 100 Metern. Wieder auf anständigem Teer konnte ich dann wieder anziehen und die Lücke ein wenig verkleinern. Bei 1:30:09 blieb die Uhr dann für mich stehen, womit ich wirklich mehr als zufrieden bin. Schließlich bin ich quasi ohne Vorbereitung an den Start gegangen. Gratulation aber an Martin, der mit 1:29:54 seine Bestzeit um mehr als acht Minuten verbessern konnte!

3/13

Letzten Donnerstag fuhr ein holländischer Terrorist mit seinem Schiff in die Regensburger Protzenweiher-Brücke, die daraufhin abbrannte und nun abgerissen werden muss. Seitdem ist die weltweit wichtigste Ost-West Verbindung, der Rhein-Main-Donau-Kanal gesperrt und die Schiffe stauen sich kilometerweit. Bayern hat also sein eigenes 9/11. Warum hört man nur kaum etwas in den Medien davon?

OK, es gab keine Tote. Und die Schiffe stauen sich auch sonst immer wieder mal, weil Niedrig- bzw. Hochwasser ist oder die Donau einfach zugefroren ist. Außerdem verhält es sich mit dem Güterverkehr auf der Donau ein wenig, wie mit dem LKW-Verkehr auf deutschen Straßen. Stellt man sich eine Weile an den Kanal und beobachtet die Schiffe, merkt man bald, dass mal ein Schiff Stahlschrott oder Holz von Ost nach West fährt und ein paar Minuten später eines mit der gleichen Ladung in die andere Richtung. Die Transportsubventionen bestimmen auch hier das Verkehrsaufkommen.

Bahnhof? Darum geht es.

Das Essen der anderen

Da mein Stammcafé derzeit geschlossen hat, habe ich mich heute in der Mittagspause ins benachbarte McCafé verirrt. Der Cappucino ist ganz annehmbar und mittags esse ich normalerweise sowieso nichts. Was mir allerdings sauer aufstößt ist, dass man sich zu sehr von Florian Henckel von Donnersmarck hat inspirieren lassen. Irgendwie fiel mir heute auch gleich sein Film ein, als ich die durchgängige Bespitzelung auf allen Sitzplätzen entdeckte.

Domekamera im McDonalds Regensburg

Mehr als zehn Domekameras habe ich heute im verhältnismäßig kleinen Innenbereich des Restaurants gezählt. Allein fünf davon im Kassenbereich, wo ich es noch verstehen kann. Im Gastbereich allerdings haben diese Kameras meines Erachtens rein gar nichts verloren. Für was sollen die gut sein? Das Essen ist zu dem Zeitpunkt schon bezahlt und es wird kaum jemand dem Tischnachbarn einen Burger vom Tablett stehlen. Zwar wird auf die Kameraüberwachung hingewiesen, die Aufkleber an den Türen sind aber wohl absichtlich recht unscheinbar und klein gehalten, damit sie niemanden auffallen.

Überwachungshinweis im McDonalds Regensburg

Regensburger Bloggertreffen – Nachlese

Mit einiger Verspätung mein Bericht zu der Veranstaltung. Habt ein Nachsehen, aber ich bin fast das ganze Wochenende mit einer Erkältung gelegen.

Die Location hätte eigentlich gepasst, wenn es nicht gar so gestunken hätte. Ich sehne schon das kommende Rauchverbot in Gaststätten herbei. Allerdings kam der penetrante Geruch wohl zu einem großen Teil auch vom Fett der Küchenfriteuse. Zweiter Makel war das Bier im Cafe unter den Linden. Mit Thurn und Taxis lockt man keinen Blogger so recht hinter dem Ofen hervor und so standen erstaunlich viel Apfelschorlen auf dem Tisch. Fürs nächste Mal gelobe ich Besserung!

Da sich bis Mittwoch gerade mal 7 Blogger angemeldet hatten, startete ich noch schnell einen Rundumschlag und mailte in bester Spammermanier alle Blogs an, die Google auf den ersten zehn Seiten für Regensburg auswarf.

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Regensburger Bloggertreffen – Update

Wie bereits angekündigt, findet das Regensburger Bloggertreffen am 18.10.2007 statt. Heute habe ich den Tisch für 19:00 Uhr reserviert. Stattfinden wird das Ganze im Cafe unter den Linden. Also dann rührt man noch ordentlich die Werbtrommel, damit ein paar Leute mehr kommen!
Bisher haben zugesagt:
Andi
Tobi
Martin
Matthias
Alin
Josip

Nachtrag: Matthias hat am Freitag Geburtstag und stellt Freibier in Aussicht!

Regensburger Bloggertreffen

Wie bereits angekündigt, soll es in Regensburg auch ein Treffen geben. Der Termin steht jetzt mal zu 95% fest. Es wird der 18.10.2007 sein. Das ist ein Donnerstag. So ist nur noch ein Arbeitstag bis zum Wochenende zu überstehen und die „Gastarbeiter“ haben sich noch nicht ins Wochenende verabschiedet.

Den Ort gebe ich noch bekannt. Es soll irgendwo außerhalb der Innenstadt stattfinden, eventuell im Cafe unter den Linden. Wer ist dabei?