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Super Tuesday

Vorwahlen in 22 Staaten der USA und ich hoffe ja stark auf Barack Obama. Aber auch wenn Hillary Clinton die Vorwahlen für sich entscheiden sollte, werden wohl die Demokraten die nächste Administration stellen ins Weiße Haus einziehen. Und merke: egal was nachkommt, es kann nicht schlechter werden.

Obama ist Sieger

würde die Boulevardpresse jetzt titeln. In New Hampshire finden heute die Vorwahlen statt. In kleinen Ortschaften mit weniger als 100 Einwohnern (auf bayerisch Kuhdorf) dürfen die Wahllokale schon um Mitternacht geöffnet werden. Mit der Auszählung der Stimmen darf dann begonnen werden, sobald alle Stimmberechtigten gewählt haben. Und so gibt es nach Auszählung der ersten beiden Gemeinden ein Zwischenergebnis, das Barack Obama mit 69,6 % der Stimmen weit vor Hillary Clinton mit 13,0 % sieht. Hillary kann also einpacken! OK – in absoluten Zahlen schaut es noch nicht wirklich representativ aus. Obama hat nämlich auch nur 23 Stimmen erhalten. 😀

Quelle: NZZ

Wahlkampf in den USA, schmutzig wie eh und je

Was machen die Präsidentschaftskandiaten in den USA, wenn sie ihre Konkurrenten ausstechen wollen? Richtig, sie lassen ihre Mitarbeiter in der Vergangenheit der Mitbewerber schnüffeln und bringen alles an die Öffentlichkeit, was der je angestellt hat und ihm Stimmen kosten könnte. Wenn jemand allerdings eine saubere Vergangenheit hat, tut man sich da schwer und erst recht, wenn er so aufrichtig ist wie Barack Obama. Der hatte nämlich schon beizeiten mal von seinen Drogenexperimenten in der Jugend erzählt. Bill Shaheen, der Berater von Hillary Clinton hat diese alte Geschichte wieder aufs Tablett gebracht und möchte so die Stimmung für seine Chefin beeinflussen. Natürlich war das offiziell von der Wahlkampfleitung nicht autorisiert und so wird sich gleich mal davon distanziert. Schließlich ist Obama ja in der eigenen Partei und ein zu offensichtliches Mobbing könnte der eigenen Kandidatin schaden. Aber diese Taktik könnte schon auch funktionieren, denn was mal ausgesprochen ist, bleibt vielleicht auch in den Hinterköpfen hängen.

Wie gut kennst Du Amerika?

Der ultimative Test: Wie viele Bundesstaaten der USA kennst Du?

USA Test

Ich hatte genau die Hälfte, hätte aber noch zwei mehr haben können, wenn ich gewußt hätte, wie man es richtig schreibt. Allerdings glaube ich, das ich mit dem Ergebnis mehr gewusst hab als 95% der Amis 😉 Mich würd mal interessieren, ob der Schorsch alle zusammenbringen würde.

via Stuggi-Town

Barack Obama oder Hillary Clinton?

Amerikas Demokraten haben ihre einflußreichsten Kandidaten ins Rennen geschickt und ein historischer Wahlkampf kündigt sich an. Amerika hat die Chance, zum ersten Mal einen Präsidenten zu bekommen, der nicht weiß und männlich ist. George Bush verliert in der Bevölkerung immer mehr an Zustimmung. Einem Nachfolger aus den republikanischen Reihen wird man kaum eine andere Politik zutrauen und so steht es gut für die Demokraten. Das Kandidatenrennen bei den Demokraten dürfte sich zwischen Obama und Clinton entscheiden. Sie gelten als die Kandidaten mit den besten Chancen.

Hillary ClintonHillary Clinton ist sehr populär und während der Präsidentschaft ihres Mannes konnte sie wohl auch schon viel Erfahrungen sammeln. Mit ihm hat sie dann auch gleich einen kompetenten Berater zur Seite. Die Präsidentschaft von Bill Clinton war zwar von der Lewinsky Affäre überschattet, gilt aber doch als eine sehr positive Zeit für die USA. Der Ex-Präsident als Mann könnte aber auch zum Problem werden. Viele Wähler dürften wohl auch ein wenig Zweifel haben, wer dann wirklich die Fäden in der Hand hält. Hillary war zu Beginn des Überfalls von George Bush auf den Irak auf Seite der Republikaner und erst als der Einsatz in der Öffentlichkeit und vor allem bei ihren Demokraten zunehmend unpopulär wurde, rückte sie Schritt für Schritt davon ab.

Barack ObamaDa hat der andere Kandidat seinen großen Vorteil. Der rhetorisch sehr begabte Barack Obama war zu diesem Zeipunkt noch nicht im Senat, ist auch sonst politisch nicht negativ vorbelastet und hat keine bekannten Skandale. Er gilt als sehr volksnah und wird vorallem die farbige Bevölkerung auf seiner Seite haben. Zudem hat er natürlich mit seinen 45 Jahren ein sehr jugendliches Auftreten und verspricht den nötigen Generationenwechsel. Er wurde auch schon öfters mit JFK verglichen.

Spannend wird es allemal und wenn es wirklich den erwarteten Regierungswechsel gibt, wird entweder die erste Frau oder der erste Farbige ins Weiße Haus einziehen. Und mit dem Scherbenhaufen, den George Bush hinterlässt, wird der Sieger auch gleich viel Arbeit haben.

Beide Kandidaten haben auf ihre Webseiten Videobotschaften gestellt. Wer sich einen Eindruck schaffen möchte, findet diese unter:

http://www.barackobama.com
und
http://www.hillaryclinton.com

Das wird eng für Frank-Walter Steinmeier

Die rot-grüne Bundesregierung soll die Freilassung des unschuldig im US-Gefangenenlager Guantánamo inhaftierten Murat Kurnaz verhindert haben. Papiere des Auswärtigen Amtes belegen angeblich, dass auch der damalige Kanzleramtschef und heutige Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) in den Fall involviert ist. Wenn sich das als wahr herausstellt, wird es richtig eng für unseren Aussenminister. Im Augenblick spricht alles dafür. Die Sprecher der betroffenen Ministerien wollten sich heute dazu nicht äußern und verwiesen auf den laufenden BND- Untersuchungsausschuss des Bundestags. Dort hat Kurnaz gestern für die Ausschussmitglieder glaubwürdig und erschütternd von Misshandlungen, Isolationshaft und Kältefolter berichtet.

Die Linksfraktion hat schon prophezeit, dass Steinmeier politisch nicht überleben überleben wird. Wenn wirklich nachgewiesen wird, dass Steinmeier von alledem wusste, wird es sich wohl auch bewahrheiten.

Jetzt hats Schorsch also amtlich

Kofi Annan hat nun offiziell verkündigt, was man eigentlich schon wußte. Den Irakern ging es unter Saddam Hussein besser als jetzt. Bei allen Verbrechen, die Saddam seiner Bevölkerung angetan hat, zumindest konnten die Kinder sicher in die Schule gehen. Jetzt müssen die Eltern täglich Angst haben, dass sie am Abend keine Kinder mehr haben. Allein 60 Menschen starben an diesem Wochenende bei Bombenanschlägen und Militäreinsätzen.

Sogar der schiedende US-Verteidigungsminister Rumsfeld hat jetzt Fehler eingestanden und schlägt einen Kurswechsel vor, der der Politik von George Bush entgegensteht.

Ich bin ja gespannt, wann die USA ihr Waterloo eingesteht und wie sie dieses zweite Vietnam beenden möchte.

Schorsch dreht durch

und erklärt sich zum Herrscher über das Universum. Auf Spiegel Online ist folgendes zu lesen:

Washington – Mit zahlreichen Stellungnahmen und Militärprojekten hat die US-Regierung in den vergangenen Jahren angedeutet, dass sie nicht nur auf Erden, sondern auch im All eine Vormachtstellung anstrebt. Jetzt hat George W. Bush dieses zur offiziellen Politik erklärt: Der Präsident hat eine neue “Nationale Weltraumpolitik” (“National Space Policy”) unterzeichnet. Dem Dokument zufolge werde die US-Regierung alle künftigen Rüstungskontrollabkommen ablehnen, die der Bewegungsfreiheit der USA im All schaden könnten. Nationen, die sich nicht amerikanischen Interessen gemäß verhielten, werde der Zugang zum All versperrt.

Hatten wir doch schon mal, oder? Ich erinnere mich da an einen Schauspieler, der Präsident wurde und gerne Star Wars gespielt hätte. Jetzt greift Schorsch das Thema wieder auf und das aktuelle Verhalten der Nordkoreaner gibt ihm Rückenwind. Soll er doch lieber wieder singen, das hat mir besser gefallen.