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Rentabel, rentabel

Diese Seite ist ja seit geraumer Zeit frei von AdSense. Auf ein paar anderen Seiten, die ich teilweise kostenlos für andere vorhalte und betreibe, blende ich aber schon Werbung ein. Gestern habe ich dann nach langem mal wieder in die Statistik reingeguckt und war schon positiv überrascht, als ich einen Klick mit einem eCPM von 74,80 Dollar und somit einem Einnahmebetrag von 1,80 Dollar entdeckt habe. Ich glaube, das war der bisher teuerste Einzelklick auf einer meiner Seiten. Wie kann man eigentlich rausfinden, auf welche Werbung der Besucher da geklickt hat?

adidas goes SS

Der fränkisch-chinesische Sportartikelhersteller adidas ist eine Kooperation mit dem japanischen Mobilfunk-Hersteller “au” eingegangen. Unter dem Label “au Smart Sports” gibt es Laufaccessoires zur Handyintegration. Dabei hat man aber scheinbar nicht recht aufgepasst, wie der Geschäftspartner seine Werbung gestaltet. Herausgekommen ist ein Doppel-S, das sehr an Nazirunen erinnert. Dazu dann noch ein paar magere Models mit KZ-Figur. Böses Faul!

adidas goes SS

via News HQ

Fernsehen kann so grausam sein

Nervt Euch eigentlich auch die neue Media Markt Werbung? Dass ich kein Fan von Oliver Pocher bin, habe ich ja schon oft genug erwähnt. Dementsprechend froh war ich, als sein “Ich bin doch nicht blöd” Werbeengagement beendet war. Was uns der Elektrosupermarkt aber jetzt zumutet, ist wohl nochmal eine Stufe schlimmer. Eigentlich ist Olli Dietrich genial in seinen Rollen und bei Ditsche bleibe ich gelegentlich auch hängen. Aber so wie er jetzt den Horst für die Werbung macht, geht er mir gewaltig auf die Nerven. Selten löst ein Werbespot bei mir so eine panikartige Suche nach der Fernbedienung aus, wie diese Kerkeling-Nachmache gestern zu Beginn der Werbepausen von “Das Kartell”.

Später am Abend dann noch ein Schock. Am Ende von München 7 im Bayerischen Fernsehen auf Menschen 2007 im ZDF umgeschalten. Warum muss da nach 45 Minuten Xaver Bartl (Andreas Giebel) ausgerechnet Bruce Darnell kommen? Und wem ist eingefallen, dass man den auch noch auf die Torwand schiessen läßt?

6x Vanity Fair und 1 GB USB-Stick für 8 Euro

So stehts in einer Anzeige auf TAZ-Online. Lustig, dass TAZ-Leser als Zielgruppe für die Vanity Fair angesehen werden. Eigentlich ein tolles Angebot, weil meine Frau 6 Monate lang alle Klatschupdates bekommt und ich einen USB-Stick.

Liest man sich das Angebot aber genauer durch, stutzt man schon ein wenig. Die AGB sind richtig lang, nämlich genau einen Satz:

Ich bin damit einverstanden, dass Sie mich schriftlich und telefonisch über weitere Angebote und Aktionen aus dem Condé Nast Verlag und Partnerunternehmen informieren.

OK, ist irgendwie klar. Bei so einem Lockangebot muss ja irgendwo wieder das Geld reinkommen. Da verkauft man auch gerne mal die Adressen an “Partnerunternehmen”. Richtig sonderbar wird es aber, wenn man die zugehörige Datenschutzerklärung durchliest:

Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden ausschliesslich für die Bestellabwicklung genutzt und nicht an Dritte weitergegeben.

Wie verträgt sich das denn? Das schreit ja förmlich nach einer Abmahnung, oder?