Trackbackspam

Vor zwei Wochen hatte ich einen Hinweis auf einem Bericht von Tobias Hürter im Blog, der als Redakteur für „Die Zeit“ einen EPO-Selbstversuch unternommen hat. Von so einem Versuch kann man halten, was man möchte und ich persönlich denke, dass dadurch nur so mancher Hobbysportler in Versuchung geführt wird. Dass man bei anderen Verlagen natürlich schon von Berufs wegen so einen Bericht hinterfragt, ist auch klar.

Ingo Kruck ist Online-Redakteur vom konkurierenden Focus und nebenbei auch Radfahrer mit ambitionierten Zielen. In seinem Blog berichtet er regelmäßig über das Geschehen im Profiradsport und über seine eigenen Aktivitäten, die er natürlich auch vermarkten möchte. So wettert er also auch gegen den erwähnten Bericht von Tobias Hürter und damit alle es mitbekommen, schickt er Trackbacks los. Da ich schon relativ früh auf den Selbsttest hingewiesen habe, bin ich mit zwei meiner Seiten unter den Top10 bei Google, wenn man nach „Superheld für acht Tage“ sucht. Folglich habe ich also auf beiden Seiten den Trackback von Ingo Kruck in der Moderation gefunden. Ein Backlink auf meine Seiten war in seinem Bericht natürlich nicht enthalten. Da die Trackbacks dann auch noch seo-mäßig aufgepimpt waren, habe ich die Links entfernt bzw. auf das hier hingewiesen. Anschließend habe ich zweimal versucht, bei ihm zu kommentieren. Da die Kommentare nicht erschienen, er aber zwischenzeitlich einen neuen Beitrag verfasst hat, gibt es zwei Möglichkeiten: Meine Kommentare landeten im Spam oder sie wurden zensiert.

Normalerweise mache ich ja nicht so viel Aufheben um so eine Geschichte. Von einem Onlineredakteur des Focus sollte man aber verlangen können, dass er sich in der Bloggerszene ein wenig auskennt und sich entsprechend verhält. Oder kann man das beim Focus eben gerade nicht?

Ein Gedanke zu „Trackbackspam“

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