Überall erreichbar

Bei Jochen habe ich ein paar Gedanken zum Thema Erreichbarkeit gefunden, wie sie treffender nicht formuliert werden können. Die ganze Entwicklung des Mobiltelefons von früher bis heute fasst er auf so geniale Weise zusammen, dass ich weiter gar nichts hinzufügen brauche:

Dann die Handys. Mein erstes war tragbar. Wie zwei Bierkästen. SEL-Alcatel irgendwas um die 13 kg. Dazu ein Toshiba-Schlepptopp. Damit die Arme gleich lang blieben, und keine Haltungsschäden auftraten. Das Ding machte Sinn. Anders als mit meinem B-Netz Autotelefon war ich wirklich erreichbar. Der Preis für das Telefonat hielt die Irren ab und sorgte auch bei Mitarbeitern für Zurückhaltung. Das war Information.

Informationsaustausch. Ich würd ihr ja auch ne Mail schreiben, aber bis sie die liest, bin ich längst wieder zu Hause. Aber das ist die Seltenheit. Die meisten Anrufe die man so bekommt, sind belanglos. Wo bist du, wo bin ich, was machst du, was mach ich, wir sollten mal wieder telefonieren und tschüss. Belanglosigkeit pur.

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