Verkehrsmelder ade

Als überzeugter Tempomatfahrer und Spritsparer bewege ich mich auf meinem täglichen Weg in die Arbeit meist auf der rechten Spur der Autobahn. Heute auf dem Heimweg plötzlich bremsende Lastwagen und querschiessende Autos vor mir. Ich also auf die Standspur ausgewichen und schon war ich an der Unfallstelle vorbei. Kleiner Blechschaden an der Mittelleitplanke. Die Fahrer schon am telefonieren, scheinbar keiner verletzt. Puh, Glück gehabt.

Halt, da war doch was. Vor einem Jahr hab ich mich mal als Verkehrsmelder, bzw. Staumelder beim ADAC registrieren lassen. Die arbeiten angeblich so eng mit Bayern 3 zusammen und informieren alle Autofahrer sofort. Auto an der Mittelleitplanke, keine Warnung für nachfolgende Fahrzeuge – da rufst Du mal wieder an. Alles beschrieben und eindrücklich vor der Gefahr gewarnt, die da besteht. Was soll ich sagen? Von der Unfallstelle bis nach Hause waren es noch 20 km. Als ich zu Hause war, gabs noch keine Durchsage.

Vor einem halben Jahr lag mal eine 5m lange Leiter auf der rechten Spur. Da hab ich auch angerufen und die Warnung kam dann genau 22 min später.

Ab jetzt spar ich mir die Kosten für den Anruf lieber.

Ein Gedanke zu „Verkehrsmelder ade“

  1. Ich habe mal bei Frankfurt zwei Bremskeile auf der Mittelfahrbahn gesehen und dann an der gelben Notrufsäule die Autobahnmeisterei verständigt. Eine halbe Stunde später kam die Radiomeldung: Auf der mittleren Fahrbahn befinden sich zwei braune Keiler. Fahren Sie bitte vorsichtig.

    Nein, ich nuschele nicht und ich habe es ganz genau erklärt und der Autobahnmeistermann hatte es auch verstanden. Die beim Radio haben es verbockt. (oder verkeilert)

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