Vom sinnlosen Töten und Zerstören

Raed Athamna

Nur eine Geschichte von vielen dürfte die von Raed Athamna sein. Aber sie ist beispielhaft für das, was sich seit Jahren im Gazastreifen abspielt. Bereits 2006 wurde ein Großteil seiner Familie durch eine fehlgeleitete israelische Artillerie-Granate getötet. Es gab keinerlei Entschuldigung seitens Israels.

Ein „rares und ernsthaftes technisches Versagen eines Feuerkontrollsystems“, befindet eine armee-interne Untersuchung. Keine Entschuldigung, kein Wort des Bedauerns. Schuld  für das „technische Versagen“ ist niemand.

Während der israelischen Offensive im Januar mußte Raed aus seinem Haus in Asbed Abed Rabo fliehen. Jetzt konnte er zurückkehren und was er vorgefunden hat, ist ein Dorf, das es nicht mehr gibt. Sein Haus, sein Taxi – alles von der isarelischen Armee systematisch mit Bulldozern plattgemacht oder gesprengt. Alles nur israelische Selbstverteidigung oder doch eher systematische Vernichtung?

via André Marthy: Eine Geschichte aus dem Gaza-Streifen

Ein Gedanke zu „Vom sinnlosen Töten und Zerstören“

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