Vorbestrafter Schröpf will OB bleiben

Der wegen Korruption, Betrug und Steuerhinterziehung doppelt vorbestrafte Weidener Oberbürgermeister Hans Schröpf möchte im Amt bleiben. Nach der zweiten Verurteilung am 1. Dezember hatte man eigentlich erwartet, dass er endlich von seinem Amt zurücktreten würde. Bereits kurz nach der Verurteilung hatte er aber schon verkündigt, weitermachen zu wollen. Kurze Zeit später hieß es dann (wohl endlich auch auf Druck aus der eigenen Partei), er werde das Amt aus gesundheitlichen Gründen abgeben. Diese Ankündigung war natürlich der augenscheinliche Ausweg zur Rettung der Pensionsansprüche, die OB Schröpf bei einem Rücktritt verloren hätte. Bis 31.12. war dann das “Stadtoberhaupt” krank geschrieben.

Jetzt gab er bekannt, dass er wieder fit sei und das Amt weiter ausüben wolle. Der Stadt Weiden wird also weiter ein sauberer Neuanfang verwehrt und es bleibt nur die Hoffnung, dass endlich ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet wird.

Dreck am Stecken hat auch der Landrat des benachbarten Kreises Amberg-Sulzbach Armin Nentwig, der jetzt wegen Betrug zu 80 Tagessätzen verurteilt wurde. Dieses Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

3 Gedanken zu „Vorbestrafter Schröpf will OB bleiben“

  1. Tja, jetzt hat die CSU in Weiden ein Problem. Hatten Sie doch gehofft, Schröpf wegen Dienstunfähigkeit aufgrund gesundheitlicher Probleme elegant loszuwerden. Doch, Machtbesessene leben anscheinend länger und sind zäh. Wie schon mal gesagt, Macht verdirbt den Charakter. Man kann darüber einfach nur den Kopf schütteln.
    Ein Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft kann fristlos entlassen werden, wenn er eine Straftat begeht. Hier geht das anscheinend nicht… ist doch seltsam.

  2. Dem kann ich nichts mehr hinzufügen!

    Nur eins kann da nur noch Helfen! Ein psychatrisches Gutachen. Für mich hat der Schröpf und die Weidener CSU nicht mehr alle Tassen im Schrank.

    Schönes sauberes Deutschland (Schäm)

    Beste Grüße

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