Wahlkampf in den USA, schmutzig wie eh und je

Was machen die Präsidentschaftskandiaten in den USA, wenn sie ihre Konkurrenten ausstechen wollen? Richtig, sie lassen ihre Mitarbeiter in der Vergangenheit der Mitbewerber schnüffeln und bringen alles an die Öffentlichkeit, was der je angestellt hat und ihm Stimmen kosten könnte. Wenn jemand allerdings eine saubere Vergangenheit hat, tut man sich da schwer und erst recht, wenn er so aufrichtig ist wie Barack Obama. Der hatte nämlich schon beizeiten mal von seinen Drogenexperimenten in der Jugend erzählt. Bill Shaheen, der Berater von Hillary Clinton hat diese alte Geschichte wieder aufs Tablett gebracht und möchte so die Stimmung für seine Chefin beeinflussen. Natürlich war das offiziell von der Wahlkampfleitung nicht autorisiert und so wird sich gleich mal davon distanziert. Schließlich ist Obama ja in der eigenen Partei und ein zu offensichtliches Mobbing könnte der eigenen Kandidatin schaden. Aber diese Taktik könnte schon auch funktionieren, denn was mal ausgesprochen ist, bleibt vielleicht auch in den Hinterköpfen hängen.

5 Gedanken zu „Wahlkampf in den USA, schmutzig wie eh und je“

  1. Da Obama während seines Wahlkampfs selber stets mit dem Thema kokettiert hat, um vorauseilend dem idiotischen Vorwurf zu begegnen, er sei der wohl angepassteste Schwarze nach Michael “Bleichmittel” Jackson, sehe ich da nun weniger “Schmutz” als Ironie, weil es doch gerade Bill Clinton war der die Drogenbeichte in der US-Politik erst hoffähig gemacht hat *g*

  2. Ich halte von Hillary nicht so viel. Sie ist sehr intelligent, aber offensichtlich eine Opportunistin. Erst war sie für den Krieg, wie auch Bush. Und jetzt vor der Wahl, als sie die Stimmung der Wähler sieht, distanziert sie sich. Ist schon sehr “seltsam”.
    Liebe Advents-Grüße, diesmal aus dem Schwobenländle (Stuttgart), in die Oberpfalz,
    Irmgard

  3. Bill Clinton war ja nicht schlecht und alles was jetzt kommt, kann nur besser werden. Trotzdem würde ein frischer Wind gut tun. Ich glaube, um die Hillary bestehen schon wieder zu viele Seilschaften rundum und die Lobbyisten haben sie zu sehr im Griff. Da würde mir der Obama mehr Hoffnung machen.

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  5. Hallo StoiBär,
    ich bin da ähnlicher Meinung wie Du. Wie Du schon sagst: Es kann nur noch besser werden. Hillary wird ja schon als Hoffnungsträgerin vollmundig angekündigt. Mal sehen, wie sich das entwickelt.
    Liebe Grüße, Irmgard

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