Was der Mensch so sucht

Bei Heise liest man grad über die Jahres-Zeitgeist-Statistik von Google. Soll heißen, Google hat die meistgesuchtesten Begriffe von 2007 veröffentlicht. Wenn ich mir die Liste so durchsehe, bin ich doch ein wenig verwirrt. Wenn nach Routenplaner (Platz 1) gesucht wird, kann ich das ja noch verstehen, schließlich gibt es zahlreiche davon. Warum sucht man aber nach Telefonbuch (Platz 2) oder Wetter (Platz 3). Ich würde da irgendwie nicht auf die Idee kommen, zu googlen, sondern würde die Domain direkt eingeben. Erst recht bei Wikipedia, der Nummer vier in der Liste. Begriffe wie Bild oder ICQ sind weitläufig, da kommen viele verschiedene Ergebnisse, auch wenn man das bei Axel Springer vielleicht anders sieht. Und wenn bei IKEA nicht gleich die Domain in der Adresszeile eingegeben wird, kann das doch eigentlich nur bedeuten, dass entweder mögliche Fehler oder lustige Modifikationen (Hacks) gesucht werden, oder?

2 Gedanken zu „Was der Mensch so sucht“

  1. Du unterschätzt, dass viele Otto-Normal-User mit einer URL gar nichts anfangen können. Meine Mutter hat noch nie in ihrem Leben eine URL eingetippt. Entweder sucht sie eine Seite über Google oder sie ruft sie aus ihren Bookmarks auf. Und ehrlich gesagt: möglicherweise geht es sogar schneller so…

  2. Mir ist noch was eingefallen. Für Büroumgebungen hat die Googlesuche auch einen Vorteil: Die besuchten Seite erscheinen nicht in der Historie des Internet Explorers.

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