Was ist ein Light-Produkt?

Von ALDI haben wir eine Packung Kartoffelsnacks mit nach Hause gebracht. In zartblau hat der Discounter die Marke BeLight – Leichte Linie“ eingeführt. Da Kartoffelchips ja einen miserablen Ruf haben, was den Kalorien- und Fettgehalt angeht, platziert man also Produkte, die für die schlanke Linie besser geeignet sein sollen.

BeLight Chips

Ist das wirklich so? Vergleicht man mal mit den Produkten von Chio, stellt man fest, dass normale Kartoffelchips so um die 550 Kalorien/100 g haben. Geschmacklich kann man die BeLight aber keineswegs mit herkömmlichen Kartoffelchips vergleichen, eher schon mit Tortillia Chips, die so um die 500 Kalorien je 100 Gramm und einen Fettgehalt von 24% haben. Die BeLight haben pro 100 Gramm 399 Kalorien und eine Fettgehalt von 10%. Dazu gibt es dann noch die obligatorischen Geschmacksverstärker. Ich möchte jetzt nicht von einer Light-Mogelpackung sprechen, die Chips haben ja wirklich deutlich weniger Bauchfettunterstützer, aber wirklich zum Abnehmen geeignet ist dieses Light-Produkt sicherlich nicht. Vielleicht bin ich aber auch komplett auf den Holzweg und das „Light“ bezieht sich auf den Packungsinhalt. Dann macht es nämlich schon Sinn, denn die 125 Gramm in BeLight haben wesentlich weniger Kalorien als die sonst üblichen 175 Gramm Packungsinhalt bei Chio und Co.

6 Gedanken zu „Was ist ein Light-Produkt?“

  1. Momentan überrollen ja die Light- und die Biowelle die Supermärkte. Die Anzahl der Produkte auf denen Light oder Bio d´rauf steht nimmt enorm zu. Ob das wirklich alles so light oder Bio ist wie´s d´rauf steht, ist zu bezweifeln. Die „Bio-Nahrungsmittelindustrie“ hat ja mittlerweile schon Riesenprobleme die Produkte herzubringen, da die Nachfrage so riesig ist. Ob das dann noch Sinn macht, wenn ich Biogemüse kauf, dass über tausende Kilometer hergekarrt wurde…… Da geh ich doch lieber zum Gemüsehändler um die Ecke, oder zum Bauern oder kauf Produkte der Saison usw……
    Aber zu den Bezeichnungen zurück, ich glaub, dass die wenigstens hinterfragen, ob das wirklich so ist was der plakative Markenname bzw. der Zusatz anpreist bzw. verspricht. Tja, das ist Werbung….. und man hat sein schlechtes Gewissen beruhigt.

  2. Wenn man sich wirklich fettarm ernähren möchte, sollte man die Finger von Chips und FastFood lassen, egal ob die „Light“-Version bei MacDonald’s oder Burger Kind, oder Chips mit „ohne Fett“ oder Coke Zero, hier ist immernoch genug Zucker drin.

  3. Das hast du aber wieder mal gründlich mistverstanden. Light bezieht sich auf deine Brieftasche. Die wird viel leichter wenn du Light kaufst. Würdest du nicht Light kaufen sondern Fett und davon weniger essen, würde deine Brieftasche fett und du bliebest unverändert. Aber bei dir ist ja der Weg in die Küche viel zu weit, um so eine halbe Chipstüte zurückzubringen. Ehrlich ich kenne das. Der Weg um eine volle zu holen ist extrem kurz, aber eine halbvolle wegbringen, das zieht sich.

  4. @Smiley: Das EU-Biozeichen ist ein erster Schritt, auch wenn es nicht mit Bioland oder demeter mithalten kann. Bei den Transportwegen kann ich nur zustimmen!
    @Meg: Zucker im Coke Zero?
    @Jochen: Das ist die Lösung! Dass ich da nicht schon früher draufgekommen bin!

  5. Süßstoffe (Natriumcyclamat, Asesulfam-K, Aspertam)

    Man könnte es auch die 4 lebenswichtigen Vitamine nennen: B, A, S und F 😉

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