Was tun gegen E.on?

E.on hat eine massive Preiserhöhung für den Bezug von Strom und Gas angekündigt und mittlerweile habe viele andere Versorger angekündigt, nachziehen zu wollen. Seitdem sich der Staat aus der Preiskontrolle zurückgezogen hat, ist der Profitgier der Energieversorger kaum noch beizukommen, denn der Kartellbehörde sind die Hände gebunden. Als Verbraucher ist man aber nicht ganz machtlos. Beim Strom kann man leicht den Anbieter wechseln, bei Gas gibt es auch ein paar Möglichkeiten. In Bayern2 war gestern Aribert Peters vom Bund der Energieverbraucher zu hören, der in dem Interview einige gute Tipps gegeben hat. Fazit: Erstmal die Einzugsermächtigung kündigen, wenn man weitere Schritte unternehmen möchte. Oder gleich auf alternative Heizsysteme umsteigen.

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5 Gedanken zu „Was tun gegen E.on?“

  1. Beschaffungskosten gestiegen damit ich nicht lache. Die sollten sich mal eine andere Leier einfallen lassen.
    Ich werd das mal beobachten und ggf. zu einen anderen Anbieter wechseln. Ich kann jedem nur raten, sich sowas nicht gefallen zu lassen.

  2. Also irgendwie stinkt das doch zum Himmel… letztes Jahr haben sie ihre Preissenkung von ein paar Miniprozent gefeiert und jetzt folgt die satte Erhöhung.

  3. Ich bin vor kurzem zu EWS gewechselt und bin gespannt, ob da auch Preiserhöhungen kommen.
    Aber klasse ist: günstiger als EON und vernünftiger Ökostrom.

  4. Ich hoffe, dass die Energiekonzerne ihre Wirtschaftsmacht weiter nutzen und quartalsweise ihre Preise um 25 % für Gas und Strom erhöhen, um noch mehr Energieunternehmen aufzukaufen und die Monopolisierung voranzutreiben. Ich wünsche mir zusätzlich Benzinpreiserhöhungen möglichst wöchentlich um 25 Cent, damit den Kunden das Wasser bald bis zum Hals steht und ihnen endlich aufgeht, wer unserer Land und international die Otto-Normalos im Griff hat und es bzw. sie wirtschaftlich ausbeutet. Kauft Energiesparlampen, sparsame Heizungen, benzinsparende Autos, dann wird man den Kunden schon verklickern, dass man bei sinkendem Verbrauch die Kosten nach dem Gesetz der Massenproduktion auf kleinere Mengen umlegen muss und so eine 50%ige Erhöhung der Preise begründen.
    Was hilft? Politischer Wille, der endlich Mut genug hat einzusehen, dass die Marktwirtschaft nach kapitalistischem Prinzip in seinen Auswüchsen ungeeignet ist, die Gesamtwirtschaft zu beflügeln. Gefragt sind mutige Politiker, die nicht mit dem Strom der (EON u. a.) Wirtschaft fließen, sondern der Gier von Managern – denn diese stehen hinter den Unternehmen und leben auf Kosten der einfältigen Konsumenten, da Unternehmen keine leblosen Gebilde sind – durch entsprechende Gesetzgebung Einhalt gebieten und mutig regulierend eingeifen. Wenn man in seriösen Zeitungen liest, dass unsere Politiker es zulassen, dass Wirtschaftsvertreter sich quasi “ihre Gesetze” selbst schreiben, stellt sich jedoch die Frage, wo die Politiker herkommen sollen, die dem Abwirtschaften der Binnennachfrage durch Raffgier – auch durch Spekulanten! – etwas entgegensetzen. Wahrscheinlich braucht es in Deutschland und in Europa eine junge, dynamische volkswirtschaftliche Bewegung, die sich gegen Zerstörungstendenzen der Volkswirtschaften wenden, wie einst die Grünen sich gegen die Zerstörung der Umwelt wandten, bevor sie sich in den Mainstream der Politik eingliederten, Aber habt ihr wirklich eine Hoffnung, dass sich in absehbarer Zeit etwas ändern wird? Also gehen wir doch einfach weiter arbeiten für die Gewinne + Managergehälter (fließen ja auch ohne Gewinn) der Energie- und anderen Konzerne sowie für die von uns allen gescholltenen Steuern und Sozialabgaben, wobei die Bürger von den letzteren zuindest zum Teil wieder etwas haben. Von den letzten verbliebenen 5 Euro in der Woche gönnen wir uns ein BigMäc und eine Cola oder gehen alle 14 Tage ins Cinemaxx, mit einer Packung Popcorn in eine bessere Welt zu entfliehen. Ist das Leben nicht schön?

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