28 Gedanken zu „Wie Logos entstehen können“

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  3. Ja den Chinesen traut man alles zu – wer weiß, vielleicht ist so da Logo entstanden 😀

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  5. *kopfschüttel* Finde ich einfach nur schwachsinnig.

    Wenn man China als diesjährigen Olympiaausrichter vorwirft, die Menschenrechte zu verletzen, und unterschwellig wegen der Sache in Tibet über einen Boykott nachdenkt, dann sollte man bitte sehr auch so konsequent sein und selber nicht an Olympia teilnehmen, wenn im eigenen Lande massive Menschenrechtsverletzungen stattfinden. Fangen wir doch mal mit Deutschland an, wo Millionen Menschen unter der Armutsgrenze leben…

  6. Mich wundert es ja direkt, daß dieser Cartoon schon ein halbes Jahr alt ist. Ich hab manchmal das Gefühl, daß die Demokratie- und Menschenrechtssituation Chinas in der breiten Öffentlichkeit erst mit der aktuellen Tibet-Problematik ein Thema wurde. Schließlich war China schon zum Zeitpunkt der Vergabeentscheidung 2001 eine Diktatur, hat die Menschenrechte eklatant verletzt, Tibet unterdrückt, Taiwans Unabhängigkeit bedroht, etc.

  7. Dass es mit der Pressefreiheit in China nicht weit her ist, ist nichts Neues. Und der Tibetkonflikt hat auch
    Jahre lang keinen deutschen oder amerikanischen Politiker bewegt. Wie passend, dass es im bösen Chinesenstaat kurz vor den olympischen Spielen
    wieder funkt. Dabei kann der hauseigene Politiker wieder sein Profil in Richtung Menschenrechte schärfen – dem einen oder anderen amerikanischen sollte das ja gut tun.
    Makaber finde ich es doch langsam,dass der EU-weit größte Waffenexporteur (das ist zufällig unser Deutschland), der sie ,ohne Skrupel, an jedweden „Menschenrechtsverletzer“ der Welt verkauft, sich über DIE Menschenrechtsverletzungen in China entrüstet zeigt. Auch die vorbereitete Resolution zum Boykott der olympischen Spiele der EU stößt einem doch ein wenig auf. Warum? Bis jetzt beziffert die tibetische Exilregierung die Toten bei den Demonstrationen auf ca. 100. Die chinesische Regierung dagegen auf 19. Mag man von halten was man möchte. Aber auf Beachtung von Menschenrechten wird wohl so oder so nicht viel Wert gelegt. Dagegen sei eine andere Zahl genannt: Die WHO beziffert die Zahl der toten Zivilisten ,die in Folge des Krieges(eine völkerrechtswidrige(!) Invasion) im Irak getötet wurden auf 151.000 . Die Zahlen beziehen sich auf die ersten 3 Jahre des Krieges(2003-2006) .
    Auf die Idee olympische Spiele in den USA zu boykottieren würde kein EU-Abgeordneter kommen..

  8. Hallo,

    wer China „Menschenrechtsverletzungen“, „fehlende Pressefreiheit“, „Diktatur“ und andere Dinge vorwirft, sollte sich – ganz unvoreingenommen – daran erinnern, wie z.B. in diesem „freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaat“ mit politischen Gefangenen umgegangen wird: JVA Plötzensee – physische und psychische Folter von Gefangenen (Enssensentzug, Lichtentzug, Postentzug, Kontaktsperre, elf Monate Haft ohne Urteil…)
    Der sollte auch darüber nachdenken, warum am Ostermontag (der höchsten Christlichen Feierei) ab 10:00 Uhr/Vormittag auf Sat1 mehr über Ficken, Bumsen, Votze, Schwanz, Titten, Arsch, Scheiße… geredet wurde als über die christlichen Nächstenliebe.
    Der sollte über Hartz IV in dieser von „Reichen und Schönen“ überlaufenen Gesellschaft nachdenken.
    Der sollte über mordende und ermordete großgermanische Soldateska am Hindukusch nicht schweigen.
    Der sollte über prügelnde germanische Polizisten vor, während und nach Heiligendamm nicht schweigen.
    Der sollte auch über Sachsenhausen, Dachau, Oradur, Lidice, Buchenwald, Guernica, Minsk, Leningrad, Stalingrad… – über deutsche Faschisten damals und heute nicht schweigen.
    Und vor allen – wer heute über China und Tibet redet – sollte zumindest hitorische Fakten zur Kenntnis nehmen.
    Und der sollte sein eigenes Hirn einschalten und nicht nachplappern, was andere ihm ins Ohr blasen.

    Stark bleiben!

  9. @D. Krüger: Wenn Du hier ab und an ein wenig mitgelesen hättest, dann wüßtest Du, dass ich hier nicht nur über China schreibe.

    Trotzdem ist die Lage in China ganz anders. Hätte ich diesen Blog in China laufen, würde ich schon lange im Gefängnis sitzen.

  10. Kann man die Menschrechts- und Demokratiesituation Deutschlands und Chinas ernsthaft miteinander vergleichen…? Daß es in Deutschland private Fernsehsender gibt und diese – sofern sie dafür ein Publikum finden – „Ficken, Bumsen, Votze, Schwanz, Titten, Arsch, Scheiße“ senden dürfen, halte ich für einen wichtigen Teil der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

    Der sollte über mordende und ermordete großgermanische Soldateska am Hindukusch nicht schweigen.

    Ich bin auch aus pragmatischen Gründen gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr. Aber stellt uns ein anderweitiger der Beschluß des frei gewählten deutschen Bundestags dann ernsthaft auf eine Stufe mit einer „sozialistischen Volksrepublik“…?

    Der sollte auch über Sachsenhausen, Dachau, Oradur, Lidice, Buchenwald, Guernica, Minsk, Leningrad, Stalingrad… – über deutsche Faschisten damals und heute nicht schweigen.

    Darüber wird bei uns – im Gegensatz zu China z. B. bzgl. des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens – durchaus geredet, und zwar fast permanent. Wir haben aus der NS- und (leider in geringerem Maße) aus der SED-Diktatur durchaus gelernt. Das ist doch geradezu der Klassiker im Sozialkundeunterricht, daß auf die Frage „Warum steht Artikel XY im Grundgesetz“ fast immer „Weil man ein zweites Weimar verhindern wollte“ antworten kann.

    Und ein ganz zentrales Element der Weltpolitik sollte immer noch das Selbstbestimmungsrecht der Völker sein.

  11. „Und ein ganz zentrales Element der Weltpolitik sollte immer noch das Selbstbestimmungsrecht der Völker sein.“
    Fühl‘ dich nicht angegriffen, aber ich musste gerade lachen. Daran halten wir uns in Europa ja durchweg . Entschuldige meinen Sarkasmus, aber in europäischen Gefilden soll es ja auch das eine oder andere Land geben,dem wir genau dieses Recht nicht zustehen. Die Basken würden sich aber sicherlich über deinen „aufrührerischen“ Post freuen, oder so manches Balkanland… Ach , da fällt mir ja noch Spontan die Haltung des deutschen Rechtsstaates , mit seiner „freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ , gegenüber den Kurden ein. Das größte Volk der Welt ohne eigenes Land !
    Da werden mal Restbestände vom übriggebliebenen Giftgas an die Menschrechtskoriphäe Saddam Hussein verkauft und ein anderes Mal wird die türkische Armee gegen eben diese Kurden ,von Deutschland aus, mit modernsten Waffen aufgerüstet!
    „Wir haben aus der NS- und (leider in geringerem Maße) aus der SED-Diktatur durchaus gelernt.“ -> Ich würde dir gerne zustimmen. Ich würde gern‘! Ich sehe überall rechtes Gedankengut. Ob nun in den Medien, ausgesprochen vom irgendeinem Regionalpolitiker, in dem Artikel irgendeiner Zeitung oder mal mehr , mal weniger hinter vorgehaltener Hand auf dem Schulhof , am Stammtisch , im Kindergarten usw. Weiter, was lässt dich denken,dass Autokratien jedweder Form nicht mehr möglich wären (so verstehe ich deinen Post) ? Ich denke da ganz anders !

  12. Entschuldige meinen Sarkasmus, aber in europäischen Gefilden soll es ja auch das eine oder andere Land geben,dem wir genau dieses Recht nicht zustehen.

    Eben – darum ja auch „sollte sein“.

    Ich sehe überall rechtes Gedankengut.

    Da wäre natürlich jetzt die Frage, was du als „rechtes Gedankengut“ bezeichnest. Aber allein die Tatsache, daß „rechts“ (und eben nicht nur „rechtsextrem“) als politische Haltung eher ein Unwort ist und durch „konservativ“ o.ä. ersetzt wird, zeigt schon, wie die NS-Erfahrungen noch nachwirken.

    Weiter, was lässt dich denken,dass Autokratien jedweder Form nicht mehr möglich wären (so verstehe ich deinen Post) ?

    Das denke ich nicht unbedingt und wollte es auch nicht sagen, ich halte es angesichts unserer derzeitigen politischen Kultur aber auch für recht unwahrscheinlich. Ich meinte damit eigentlich, daß man im Grundgesetz gerade diejenigen Prinzipien eingebaut hat, die der Weimarer Reichsverfassung gefehlt haben – ein hauptsächlich repräsentierender Präsident, ein ausgeprägter Föderalismus, ein starkes Verfassungsgericht, Normenhierarchie, ein unabänderlicher Verfassungskern, etc. Gar so einfach ist ein Staatsstreich bei uns Gott sei Dank nicht.

    Was natürlich nicht heißt, daß nicht innerhalb des Systems weniger wünschenswerte Erscheinungen zutage treten – derzeit wird z. B. die persönliche Freiheit gern auf dem Altar der Sicherheit und der Gleichmacherei geopfert. Aber das sind keine tiefgreifenden Umwälzungen, sondern nur temporäre Strömungen, wie wir sie seit 60 Jahren permanent haben.

  13. Hallo,

    „der Klassiker im Sozialkundeunterricht“ – wie hab ich gesagt:Nicht nachplappern, sondern selber denken. Aber das ist das Niveau der Stammtischschwestern und -Brüder, die “Ficken, Bumsen, Votze, Schwanz, Titten, Arsch, Scheiße” für einen „wichtigen Teil der freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ halten.
    Nicht das Recht auf Arbeit.
    Nicht das Recht auf kostenlose Bildung.
    Nicht das Recht auf die Unversehrtheit der Wohnung.
    Nicht das Recht auf Leben.
    Nicht das Recht auf kostenlose medizinische Betreuung.
    Nicht das Recht aus Leben ohne Krieg.
    Nicht das Recht auf Gleichberechtigung der Geschlechter.

    Und dann fragen sich diese Menschen geringen Gemütes auch noch, woher die einfältigen Gören nur so was wie … kennen.

    Stark bleiben!

  14. @Thomas: Don´t feed the trolls

    Apropos „feed“: Das Recht auf Freibier fehlt noch…

  15. „Don´t feed the trolls ;-)“
    Ist das deine Art polemisch zu werden,wenn du argumentativ überfordert bist ?
    Ich werde mich nicht weiter dazu äußern ,ist schließlich nicht mein Blog.

    @Thomas
    Ich fand Krügers Post eigentlich recht interessant .
    Nebenbei , du scheinst mir ein Jurist zu sein. Liege ich falsch ? 🙂

  16. Immer diese völlig unbegründeten Vorurteile, das macht mich richtig traurig… Wir sammeln übrigens noch Unterschriften für ein Volksbegehren zur Enteignung von Brauereien. Aber nur die guten, nicht den Plempel…

  17. Ich fand Krügers Post eigentlich recht interessant.

    Nun ja, als niveauloser Stammtischbruder liegt es sicher nicht an mir, darüber zu entscheiden, aber das meiste davon ist Teil unserer Rechtsordnung und wird so auch wirklich praktiziert. „Recht auf Arbeit“ ist in einer freiheitlichen Gesellschaft schwer umzusetzen und wo es dann doch umgesetzt wird (1-Euro-Jobs), ist es auch wieder nicht recht. Ein Recht auf kostenlose Bildung und medizinische Behandlung gibt es nicht, solange Lehrer und Ärzte nicht umsonst arbeiten. Andernfalls reden wir nur darum, warum z. B. Studenten auf Kosten der Allgemeinheit studieren dürfen sollten; und das gehört für mich nicht gerade zu den unveräußerlichen Menschenrechten – genau wie das Recht auf Freibier.

    Liege ich falsch ?

    Nein. 😉 Kostenloser rechtlicher Beistand wäre übrigens noch so ein schönes Grundrecht. Das dürfte es aber nichtmal in China geben.

  18. @Thomas: Ich halts da mit den Biermösl. Bierersatz muss wirklich nicht sein. Zu meinem Geburtstag bringt ein Kumpel immer einen Kasten Bier mit. Dieses Jahr hatte er keine Zeit, eines zu kaufen und hat seine Frau losgeschickt. Die hat dann einen Sixpack Warsteiner gekauft. Was soll ich sagen – 5 Flaschen sind übrig geblieben. Der Rest wollte was Gscheids.

    Allerdings ist mir im vergangen Herbst auch ein Fauxpas passiert. Das Regensburger Bloggertreffen hab ich in einem Wirtshaus organisiert, wo es nur T&T gab. Da haben dann alle Apfelschorle getrunken.

    Übrigens kenne ich einen ehemaligen Häupling Euerer Partei recht gut. Der Leo Bäumler war nämlich mein Nachbar und der hat mal für den Landtag kandidiert.

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  20. Oh Gott das ist ja so gruselig! Da wünscht man sich den Post schon eher entdeckt zu haben.
    Noch markaberer gehts ja wohl kaum *schüttel*
    Logos sollten doch Freude machen…

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