Wie man 50.000 Mitarbeiter verarscht

Die Lösung hat ver.di gestern präsentiert. Da stichelt man wochenlang die Gewerkschaftsmitglieder an und lässt sie streiken. Man baut Druck auf den Arbeitgeber auf und am Ende wird man so klein abgespeist. Jeder Servicemitarbeiter wird also ausgelagert und muss vier Stunden pro Woche mehr arbeiten. Dafür, dass er mehr arbeitet muss, kriegt er aber ab 1. Januar 2009 um 6,5 Prozent weniger Lohn.

Abgesehen von dem Versagen der Gewerkschaft, meine Frage an die Verantwortlichen der T-Com: So soll also der miese Service der T-Com besser werden? Das ist in meinen Augen wieder eine der vielen Umstrukturierungen, die die Telekom in den letzten Jahren dazu gebracht haben, wo sie jetzt sind: Am Rande des Abgrundes. Die Schuld darf man aber nicht den Mitarbeitern geben, die müssen es jetzt nur einmal mehr alles ausbaden.

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