Wolfgang Schäuble in Schwandorf

Gestern hat der Schäuble unseren Landkreis heimgesucht. Schengen-Gipfel hieß das dann. Als in den 80er Jahren mal Franz-Josef Strauß in Schwandorf war, gab es keinen Zweifel, dass wir alle zum gemeinsamen Pfeifkonzert dorthin mußten. Für Wolfgang Schäuble war mir gestern die Zeit zu schade und ich blieb daheim. Heute lese ich aber in der Zeitung, dass er von der Polizei selbst mit Trillerpfeifen empfangen wurde. Rund 200 Uniformierte begrüßten ihn bei der Ankunft mit Pfiffen. Während der bayerische Innenminister Jürgen Herrmann wenigstens den Mumm hatte, mit den demonstierenden Ordnunskräften zu reden, kniff Wolfgang Schäuble und ignorierte die Anliegen seiner Bediensteten von der Bundespolizei völlig. Aber was will man schon von diesem Herrn erwarten?

Pressemeldungen:
Polizeizentrum statt Direktion (Der Neue Tag)
Innenminister einig: „Sicherheit ist garantiert“ (Der Neue Tag)

5 Gedanken zu „Wolfgang Schäuble in Schwandorf“

  1. Man kann vom Strauß Franz-Josef halten, was man will, aber der Mann war noch ein Politiker. Gut, nach heutigem Verständis der Political Correctness wäre er sicher unhaltbar, aber anders als die Politclowns heute, hat der Mann nicht nur an sich selbst, sondern auch an Bayern gedacht. Einen großen Teil des Wohlstandes, dessen sich Bayern trotz Stoiber noch erfreuen kann, verdankt das Land dem oft zweifelhaften Handelns des Franz-Josef Strauß.
    Und des soagt a Saupreiß, a roter no da zua. (allerdings hatte ich das Vergnügen einige Jahre in Bayern zu leben.)

  2. Nur wollte uns der irgendwann eine WAA vor die Tür bauen. Schließlich hatte der Landkreis Schwandorf damals einen Landrat von der SPD. Und wer in Bayern so wählt, hatte es wohl seiner Ansicht nach nicht anders verdient.

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